Da die Anfahrt in den so berühmten Henry Doorley Zoo von Omaha doch 2.5h vom letzten Standort ist und wir nicht erst Mittag in einem großen Zoo sein wollen, brauchten wir ein Ersatzziel. Der botanische Garten in Omaha, soll auch gut sein, sagen einige. Also nichts wie hin. Schauen wir uns das an.
Es war Sonntag und dementsprechend viel los. Wir haben aber durch echtes Glück einen Parkplatz gleich neben dem Eingang bekommen. Der Eintritt wurde für Barzahler auf einem Tisch vor dem Gebäude geregelt, sodaß wir in Null-Komma-Nix drinnen waren. Besonders imposant ist das Glashaus neben dem Eingang.

Damit haben wir auch angefangen. Bei dem strahlenden Sonnenschein sind aber Bilder drinnen garnicht so einfach. Hell und Dunkel sind extrem und es braucht ein wenig Magie an der Kamera, um das hinzubekommen.

Die Orchideen gedeihen dort prächtig.

Alles was Wasser sprüht sind Elefanten.

Ungewöhnliche und ‘normale’ Blumen sind dort in sehr schönen Arrangements zu sehen. Besonders im Winter stelle ich mir das als Oase zum Erholen vor.

Das ist nur die eine große Halle des Glashauses.

Im Garten sitzen und liegen überall Bärenstatuen. Die lockern das ganze sehr nett auf. Bei dem Bären flattern dauernd Kolibris herum. Leider war ich immer zu langsam oder die Kolibris zu scheu, um einen mit der Kamera zu erwischen.

Der Weg geht danach durch ein kleines Waldstück. Dort wird ein Bach von Fröschen gespeist.

Die viktorianischen Gärten zeigen wieder die Kreativität der Gärtner. Sehr hübsch angeordnet und wieder ein Bär. Die Blumen als solches sind wieder eher Standard.

Um mehr Farbe in die waldigen Teile zu bringen, wurden auch dort Skulpturen ‘versteckt’.

Aber Bären sind die bevorzugte Art zu dekorieren (und das sind nur ein paar Beispiele von den vielen).

Sehr cool ist die Eisenbahnanlage, wo sie alle Brücken und Bauten aus Holz gemacht haben. Da kann man lange zusehen…

Meine besten Feinde die Ähren schauen ja gut aus, aber ich bin halt doch allergisch darauf.

Im Kinderbereich haben sie nette Brunnen, wie diesen überlaufenden Krug. Sonst habe ich nicht viel Besonderes für Kinder gefunden.

Viele Minisonnenblumen bringen Farbe in den Bereich.

Im hintersten Bereich hatten sie heute eine Autoaustellung für europäische Autos. Manche nette Kisten waren dabei, man sah aber auch normale Smarts, einen alten Saab oder einen Golf…

Der japanische Garten ist nicht einmal bemüht. Ein Hügel, ein Teich und ein Kieselfluß. Kein Baum, kein Nix. Aber, ein spritzender Elephant.

Der Rosengarten ist zwar nett angelegt, die Rosen sind aber unterdurchschnittlich.

In Richtung Ausgang kommt man noch einmal an Gräserähren vorbei. Schaudernd habe ich das hübsche Foto gemacht.

Zusammenfassend kann man sagen, daß der Garten nicht schlecht ist, mit $10 preislich halbwegs ok, aber daß er ganz sicher nicht herausragend ist. Das Glashaus reißt den sonst unterdurchschnittlichen Garten heraus.
Mal sehen, ob der vielgelobte Zoo morgen besser ist.