Der Lion Country Safari Park

Mein lieber TomTom war wieder dumm, denn am Abend bestätigte er mir noch, daß die Tour durch das Landesinnere die schnellste ist, in der Früh will er mich über die volle US1 quer durch Miami schleppen. Nein, nein, da war ich stur und blieb bei der country side tour.

Die Straße im Landesinneren sieht immer noch nach Straße nach Nirgendwo aus, obwohl man quasi in Miami ist.

Nach ein wenig Fahrt durch die Pampa (aber die Strecke bin ich schon einige male zuvor gefahren), bauten wir schnell das Zelt am Campingplatz des Safariparks auf und schon ging es in den Lion Country Safari Park. In dem Park waren wir schon einige male zuvor, aber so einen Safaripark gibt es sonst nirgends. Also kann man den nach einiger Zeit locker wieder ansehen, das ist der Park immer wert.

Die Runde im Safaripark kann man beliebig oft wiederholen. Ich fahre i.A. ein bis zwei mal die Runde, besuche den Park im Zentrum und fahre danach noch eine Abschlußrunde. Dieses Jahr gab es jedoch ein Problem: Die Girl Scouts hatten dort ihr großes Treffen. Der Park als auch der Campingplatz waren seeehr voll. Den Tieren ist das aber wie immer völlig egal.

Selbst das sonst scheue Hörnervieh steht dort rum und schaut die vorbeifahrenden Autos an. Nur kein Stress.

Es war ein strahlend sonniger Tag und es war warm. Die Tiere liebten daher den Schatten oder das Wasser.

Die kleineren Hörnerträger sind sogar echt aufdringlich.

Die Großhörndler chillen lieber im Schatten.

Egal ob Afrika oder Asien, alle bekannten Tiere laufen dort frei rum, i.A. n greifbarer Distanz.

Und alle Tiere haben die gleiche Einstellung, die einem auch überall eingebläut wird: “Das ist unser zuhause, hier haben wir Vorfahrt”. Und wer will da mit ihnen streiten?

Am Ende der Runde kommt man zu den Menschenaffen, die ein riesiges Gehege haben. Bei dem Wetter hatten sie aber auch nicht viel vor.

Die Giraffen futtern dort ungeniert.

Im Zentrum war die absolute Hölle los. Zum Teil konnte man kaum auf den Wegen gehen. Daher haben wir den Teil kurz gehalten.

Mit sinkender Sonne, kamen die schönen Lichteffekte.

Also auf zur zweiten Runde, mit weichem Nachmittagslicht.

Wenn es die Nachmittagsfütterung gibt, kommen auch die faulen Säcke aus dem Schatten.

Natürlich nicht alle.

Wenigstens die Affen sind aufgestanden.

Natürlich muß man nicht unglaubliche Action anfangen, Hängen reicht völlig.

Der Abend ging schnell vorbei, die Menschenmengen waren am Campingplatz nicht ganz so arg, da sie uns mit Absicht einen etwas abgelegenen Platz gegeben hatten. Selbst im sehr warmen Pool war es auszuhalten.

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