Die prachtvolle Villa Vizcaya in Miami präsentiert sich im Sonnenschein mit hellen Mauern, roten Ziegeln und drei markanten Rundbogenportalen, davor führt eine breite Stiege durch den gepflegten Garten mit Rasen und Bassin zum Haupteingang

Der Pool, Einkaufen und die Villa Vizcaya

Es war strahlend sonnig und wir kamen gestern nicht mehr in den Pool. Also mußten wir ihm gleich nach dem Frühstück unseren Antrittsbesuch abstatten.

Wir haben die Temperatur nicht gemessen, sie unterscheidet sich aber nicht wirklich von den Keys, also schätze ich mal auf rund 30°C. Damit kann ich leben, wenngleich ich beim Reingehen schon noch ein wenig rumzicke; man darf nicht vergessen, daß die Luft noch wärmer ist und in der Sonne es noch um einiges wärmer ist. Das Wasser ist also verhältnismäßig kalt. Zwinkerndes Smiley

Runde Freibadeinrichtung mit hellblauem Wasser, umgeben von gepflegtem Rasen, schattenspenden Palmen, Liegen auf dem Gehsteig und einem bunten Sonnenschirm

Danach stand Shoppen am Programm. Man muß ja etwas zu essen haben und Eis braucht man hier immer; das verkrümelt sich trotz super Isolierung überraschend schnell. Vielleicht sollte man auch nicht seine Getränke mit Eis vermischen? Ist aber bei der Außentemperatur eine echt gute Sache.


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Da blieb am Nachmittag unerwartet wenig Zeit. Wir schwankten zwischen mehreren Optionen und sind dann doch zur Villa Vizcaya gefahren, obwohl wir dazu wieder in die Stadt mußten. Die Erinnerung an den Besuch 2008 war einfach zu hübsch und nach 6 Jahren kann man sowas schon wieder ansehen. Ich erspare mir daher auch an dieser Stelle die allgemeine Geschichte, diese bitte einfach 2008 nachlesen.

Der Eingang – gleich nach der Brennstelle – ist immer noch mit den hübschen Springbrunnen, die über kleine Kanäle verbunden sind, gesäumt.

Ein moosbewachsener, steinerner Brunnentrog steht auf hellem Sandboden, während eine schmale Wasserfontäne in die Höhe spritzt und vor dichtem, dunklem Blattwerk im Hintergrund steht

Man kommt direkt zum Haupthaus, aber im Prinzip zum hinteren Dienstboteneingang. Früher kam man von vorne mit dem Boot. Wer ging schon freiwillig durch den Sumpf.

Die prachtvolle Villa Vizcaya in Miami präsentiert sich im Sonnenschein mit hellen Mauern, roten Ziegeln und drei markanten Rundbogenportalen, davor führt eine breite Stiege durch den gepflegten Garten mit Rasen und Bassin zum Haupteingang

Und von vorne schaut das gleich ganz anders aus.

Das prachtvolle Anwesen Ca’ d’Zan mit seiner hellen Putzfassade ragt an der Uferpromenade auf, während rechts am steinernen Gehsteig Palmen wachsen und der Blick über die weite Bucht zu einer steinernen Schiffsruine im flachen Wasser schweift

Die Sicht vom Haus auf’s Meer macht schon was her.

Das Ringling Museum of Art in Sarasota zeigt das steinernen Canova-Anwesen mit dem steinernen Schiffsbug im Wasser, während Besucher über den hellen Gehsteig promenieren und im Hintergrund Palmen sowie weiße Wolken thronen

Der Garten wurde ganz nach europäischem Vorbild pompös ausgestattet. Heute ist ja nur mehr wenig davon über, aber man kann erahnen, wie es zu des Erbauers Zeiten ausgesehen hat. Heute haben sie immerhin noch einen Orchideengarten.

Leuchtend rote Orchideenblüten mit samtigen Kronblättern und gelbem Schlundzentrum strahlen im direkten Sonnenlicht vor einem schattigen, tiefgrünen Hintergrund Prachtvolle, violette Orchideenblüten mit intensiver pinker Sprenkelung und gelbem Inneren entfalten sich vor einem dezent verschwommenen, grünen Hintergrund Mehrere leuchtend gelbe Orchideenblüten mit feiner roter Sprenkelung stehen im direkten Sonnenlicht vor einem dunkelgrünen Blätterhintergrund

An Statuen mangelt es auch nicht, die wurden auch in großen Mengen vom Erbauer in der ganzen Welt eingekauft.

Helle Steinstatue einer weiblichen Figur auf einem quadratischen Sockel, stehend auf einer grünen Wiese vor dichten, dunkelgrünen Bäumen

An dieser Stelle kam man früher mit dem Boot an und konnte sich ein Bild vom Haus machen, wo man eingeladen war.

Das historische Anwesen Vizcaya Museum and Gardens in Miami liegt direkt am glitzernden Wasser der Biscayne Bay, gesäumt von schlanken Palmen, einer steinernen Uferpromenade und einer steinernen Steinbrücke

Die Barke aus Stein in der Mitte ist doch sicher hübscher als eine langweilige Kaimauer. Und wenn man Geld hat, dann baut man eben etwas Schöneres. Damit es ein wenig nach Venedig aussieht, stehen auch überall die entsprechenden Holzpfosten rum.

Das Stone House Castle im Biscayne Bay National Park in Florida mit kunstvollen Steinbalustraden, Skulpturen und Pfählen im Wasser

Am Hafen kann man entlangflanieren und sieht die Barke von überall. Ich habe zu dem Zeitpunkt mal wieder versucht die Fotos ohne Bräute hinzubekommen. Das ist echt nicht leicht, weil die schwirren quasi überall herum.

Das prachtvolle Anwesen des John and Mable Ringling Museum of Art in Sarasota liegt direkt an der Bucht, flankiert von Palmen, während im blauen Wasser davor eine historische steinerne Schiffsskulptur ankert Das prunkvolle Ringling Museum of Art in Sarasota besticht durch seine weiße Fassade mit roten Ziegeln und eine steinerne Balustrade, die an eine breite Uferpromenade mit gepflegtem Rasen und kunstvollen Bootsanlegern am glitzernden Wasser grenzt

Die Gärten sind sehr akribisch gestaltet und auch da haben sie viel rumgemauert. Scheinbar war es wichtig, viele stille Ecken zu haben. Was die damals alles getrieben haben? Zwinkerndes Smiley

Der historische Skulpturengarten des Ringling Museum of Art in Sarasota zeigt steinerne Mauern mit kunstvollen Reliefs, geschoßhohe Kakteen im eingefassten Beet und geschwungene Stiegenaufgänge mit reich verziertem Schmiedeeisengeländer unter tiefblauem Himmel

Die hellen Wolken, der dunkle Schatten und die weißen Steine sind eine Herausforderung für Kamera und Fotograph. Da muß man hie und da probieren, oder gleich Fotoserien mit verschiedenen Belichtungen machen. Zum Glück geht das mit meiner HS50 ganz gut.

Das historische Vizcaya Museum and Gardens in Miami erstreckt sich mit einer geschwungenen Brunnenanlage im Vordergrund, symmetrisch angelegten Buchsbaumhecken und hochgewachsenen Bäumen vor einer herrschaftlichen Villa mit ziegelgedecktem Dach unter blauem Himmel Im prunkvollen Garten von Vizcaya Museum and Gardens in Miami spiegelt sich die Sonne in einem geschwungenen Bassin mit Springbrunnen, während geschnittene Buchsbäume und eine reiche Allee aus Laubbäumen zum herrschaftlichen Hauptgebäude mit roten Ziegeln führen Das Vizcaya Museum and Gardens in Miami zeigt im sonnigen Hof einen hellen Brunnen mit geschwungener Einfassung, umgeben von ornamentalen Steinstatuen, historischen Mauern, Pflanztrögen und üppigem Grün

Auf dieser Reise kam bisher noch keine Eidechse vor. Nein, ich bin ihnen nicht überdrüssig geworden, es waren nur keine da. Hier in Miami ist das aber kein Problem, an jeder Ecke finden sich kleine oder größere Eidechsen, selbst große Leguane sind normal, wie wir in den nächsten Tagen noch sehen werden.

Eine braune Eidechse haftet mit gespreizten Beinen und nach rechts geneigtem Kopf an einer rauen, ockerfarbenen Mauer, während ihr langer Schwanz nach links unten ragt Eine braune Eidechse sitzt mit dem Kopf nach oben auf einer rauen, grauen Betonfläche mit feinen Poren und verläuft sich diagonal mit ihrem langen Schwanz Eine graugrüne Eidechse mit feiner Schuppenstruktur sitzt auf einer rauen Steinmauer, während im Hintergrund sattgrünes Moos und kleine Pflanzen aus einer Vertiefung sprießen

Noch einmal zu den stillen Ecken: Sie haben dort extra zwei Grotten gebaut.

Prunkvolle Grotte mit reichem Muschelkalkdekor, flankiert von zwei plastischen Figuren, eingerahmt von gelb verputzten Mauerwänden und mit üppigem Farn am Boden

Durch das riesige Gelände haben sie früher künstliche Kanäle geschaufelt, um sich von Gondoliere herumfahren zu lassen. Man müssen die damaligen Angestellten sich etwas gedacht haben. Jedenfalls findet sich auch heute noch auf der Rückseite des Hauptgartens eine Anlegestelle mit den entsprechenden italienischen Pfosten.

Steinerne Stiege führt im dichten Dschungel zu einem schattigen Wasserlauf mit rot-weiß-blau spiralisierten Stangen und einem verworrenen Dickicht aus Stelzwurzeln und Lianen im Hintergrund

Und habe ich erwähnt, die stillen Ecken waren wichtig? Hier noch mehr bei der Anlegestelle.

Die historische Grottenarchitektur der Wasserspiele in Hellbrunn zeigt eine steinerne Arkadenfront mit bossierten Pfeilern und skurrilen Muschelkalkverzierungen

Vom zentral gelegenen Hügel hat man eine wunderbare Sicht auf das Haupthaus. Eine Art kleine Gloriette war auch dabei.

Der ornamentale Steinbrunnen im Vordergrund rahmt den symmetrisch angelegten Garten des Anwesens Vizcaya Museum and Gardens in Miami ein, zu dessen herrschaftlicher Villa eine breite Stiege und geschnittene Hecken im Hintergrund führen Das historische Casino auf Avery Island in Louisiana zeigt sich im späten Sonnenlicht, umgeben von alten Eichen mit spanischem Moos und üppigen Farnen

Nur drei Jahre Bauzeit, aber 1000 Arbeiter. Das die sich nicht gegenseitig auf die Füße gestiegen sind? Was muß das damals für ein Gehämmere gewesen sein? Bei so viel Mauern, Brunnen, Teichen, ….

Das prunkvolle Vizcaya Museum and Gardens in Miami erstreckt sich mit kunstvollen Steinobelisken und Balustraden entlang des gepflegten Rasens, während im Hintergrund die herrschaftliche Villa mit Ziegel-Dach unter tiefblauen Wolkenhimmel ragt Im historischen Park von Vizcaya in Miami führt ein akkurat geschnittener Rasenstreifen zwischen getonten Pflastern und kugelig geschnittenen Nadelbäumen in Terrakottatöpfen auf einen prunkvollen Steinbrunnen zu, umgeben von dichtem Grün und strahlend blauem Himmel

Hübsch hatten sie es aber mit Sicherheit. Der Erbauer und wahrscheinlich seine Gäste hatten einen Klamsch, aber hübsch haben sie es sich herrichten lassen.

Das weitläufige Anwesen von Vizcaya Museum and Gardens in Miami zeigt prunkvolle Gebäude mit roten Ziegeldächern, umgeben von akkurat gestutzten Buchsbaumhecken, klassischen Steinvasen und Palmen unter blauem Himmel

Das war alleine der Ausblick beim Frühstück.

Das Vizcaya Museum and Gardens in Miami zeigt einen kunstvollen Marmorbrunnen mit wasserspeienden Fischen, eingebettet in eine prachtvolle Gartenanlage mit akkurat geschnittenen Rasenflächen und dichten Baumkronen unter einem ausdrucksstarken Wolkenhimmel

Bevor sie uns ganz mit Bräuten, Tischen und Stühlen eingebaut haben, sind wir wieder geflüchtet und kamen noch rechtzeitig auf den Parkplatz um zu sehen, wie eine (irgendwie an einer Hochzeit beteiligte ? ) Frau sich mit dem Securitymann angelegt hat, weil sie auf die schnelle gegen alle Einbahnen fahren wollte (ist doch echt viel kürzer) und er das so garnicht wollte. Der arme Mann hat mir leid getan, denn jede rationale Argumentation hat sie einfach ignoriert. Keine Ahnung wie es ausgegangen ist, wir sind einfach nach Hause gefahren und haben einen gemütlichen Grillabend verbracht.

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