So schnell vergehen drei Nächte und somit mußten wir unseren Platz für die Wochenendbesucher räumen. Alle Strandplätze waren heute leer. Die werden wohl schon seeeeehr lange vorreserviert. Wir wollten nur noch einmal schnell baden gehen, bevor wir in Richtung Miami aufbrechen wollten. Klingt nach einem simplen Plan, den wir aber nicht so ganz geschafft haben.
Der Strand ist schon super, der Sand fein wie Mehl, das Wasser total klar. Einzig, sehr tief wird es nicht, aber damit kann ich leben; das Wasser ist auch mehr als nur angenehm warm.

Wir sind im Wasser und genießen es rumzuplanschen, die Zeit vergeht, … kleine Fische spielen rund um unsere Füße. Eigentlich könnte ich doch noch mal die Schnorchelausrüstung holen. Und siehe da, was es da nicht an Fischen zu sehen gilt. Zunächst zwei sehr große Kofferfische. Die wollten aber nicht fotographiert werden. Genauso ein Schwarm von Groupern, jeder sicher einen halben Meter lang (also Babies).
Normale Sandgrundler sind eh brav und lassen einen halbwegs auf Fotodistanz ran.

Die Krabbe (ca. 2 Handteller groß) wollte sich gleich garnicht stören lassen.

Die Schule Tintenfische war halbwegs ungeschreckt.

Der nächste war sehr territorial und hat seinen Platz verteidigt. Nur wollte er mich immer sehen und hat sich mitgedreht. Hat ein Weilchen gedauert, bis ich ihn von der Seite hatte.

Verhungern muß man nicht, wenn man Fisch mag. Der ist locker unterarmlang.

Dann wieder ein wenig planschen und noch einmal schnorcheln und wieder planschen, … und schon waren 5 Stunden weg. Dann mußten wir aber wirklich los, denn der Campingplatz macht um 19 Uhr zu. Einkaufen war auch noch notwendig.
Eine Stunde vor der Sperrstunde kamen wir in Miami an. Der Platz-Einweiser hat uns mal schnell einen anderen Platz als den, den der Computer ausgespuckt hat gegeben, denn er meinte mehr Schatten könnte nicht schaden. Und er hat recht, der Platz ist nun wirklich genial.

Nach dem Zeltaufbau sind wir gleich wieder zum nahen Publix gefahren (unser Eisvorrat war wieder auf 0 – was 36 Grad nicht alles hinschmelzen lassen). Das Essen haben wir erst um 21 Uhr geschafft, es war schon längst dunkel. Der Poolbesuch ging sich echt nicht mehr aus.