Große, haarige Vogelspinne mit dunkelbraunen Beinen auf hellem, staubigem Pflaster, die einen markanten, langen Schatten wirft

Von Phoenix, AZ über den Joshua Tree NP nach Palm Springs, CA

Der Tag begann wieder einmal tierisch: Beim Ausschütteln des Zeltes sehe ich zwischen Außen- und Innenzelt eine Spinne sitzen. Eine große Spinne! Also beutle ich sie heraus und hier das Beweisfoto: Der Körper ist knappe 3cm lang:
Große Seidenspinne mit hellblau-weißem Vorderleib, schwarz-gelb geringelten Beinen und hellem Hinterleib mit Querstreifen, sitzend auf einem feinen hellen Fliegengitter Den ganzen Morgen schon fiepte und piepte es aus den Bäumen. Dann habe ich doch noch einen vor die Linse bekommen:
Ein Kaktuszaunkönig sitzt auf einer dicken Palme, das Gefieder ist braun-weiß gemustert, der lange Schwanz zeigt auffällige Querstreifen, im Hintergrund blitzt der blaue Himmel durch Die Fahrt nach Kalifornien verlief i.A. recht ereignislos, mand darf in CA halt nur 70 auf der Interstate fahren (jetzt sind die Kalifornier da fast das Schlußlicht!) und bei der Grenze gibt es eine Agrarkontrolle: Der Typ war aber so mit einem LKW beschäftigt, daß er mich nicht einmal durchgewunken hat; nur ignoriert. Soll mir auch recht sein.
Es blieb somit auch dieses Jahr genug Zeit für einen Besuch des Joshua Tree NP (http://www.nps.gov/jotr/) . Immerhin war es dieses mal schon der vierte Besuch, aber er liegt halt günstig und ist sehr schön. Neu in diesem Jahr war der sichtlich vor noch nicht allzulang gefallene Regen. So grün habe ich den Park noch nie gesehen, sogar am Straßenrand wuchs Gras! Der Ocodillo im nächsten Bild ist wie grün lackiert:
Leuchtend grüne Ocotillo-Pflanze mit weit verzweigten, spitz auslaufenden Ruten in einer kargen Wüstenlandschaft, im Hintergrund trockenes Gestrüpp, sanfte Hügel und ein tiefblauer Himmel Auch die Teddy Bear Jollas waren guter Dinge (man beachte den Hintergrund: das Tal war in einer Dunsthülle wegen des nassen Bodens!):
Dichte Ansammlung von goldgelben Cholla-Kakteen mit dunklen, verholzten Stämmen in einer kargen Geröllwüste, eingerahmt von sanften, braunen Hügeln unter blassgrauem Himmel In dem Jolla Garden rennen die Eidechsen nur so rum. So wie diese hier:

Getarnte Echse sitzt auf einem Boden aus hellen, groben Steinen und feinem Schotter im Halbschatten Bei dem feuchten Wetter sind die Früchte der Jollas sehr knackig:
Nahaufnahme einer Silber-Cholla mit dichtem, hellgelbem Dornenkleid und zwei gelb-grünen Früchten vor einem unscharfen Wüstenhintergrund Gerade am Weg zum Skull Rock läuft mir diese Tarantel über den Weg. Jetzt sind es dieses Jahr schon zwei! Voll cool:

Große, haarige Vogelspinne mit dunkelbraunen Beinen auf hellem, staubigem Pflaster, die einen markanten, langen Schatten wirft Und hier der versprochene Skull Rock. Hat sich seit den letzten Fotos im Vorjahr nicht viel verändert 😉
Skull Rock im Joshua-Tree-Nationalpark in Kalifornien, eine markante, ockerfarbene Felsformation mit skelettartigen Augenhöhlen, umgeben von trockenem Wüstenbuschwerk unter strahlend blauem HimmelUnd zuletzt noch die namensgebenden Yucca Palmen, Joshua Trees. Heute habe ich erfahren, daß die Dinger im Durchschnitt 150 Jahre alt werden, aber auch Exemplare mit 500 Jahren sind schon aufgetaucht.

Ausgeprägte Josuapalmen mit dunkelbraunen Stämmen und spitzigen, gründen Blattbüscheln stehen in der kargen Wüstenlandschaft unter wolkenlosem, hellblauem Himmel Die Fahrt nach Palm Springs war heute abenteurlich. Es bließ ein Sturm, daß es einem im Auto nur so durchgerüttelt hat. Die Sicht war schwach und in Palm Springs waren die Straßen z.T. mit Sand bedeckt. Kaum im Motel angekommen, war es aber auch schon wieder vorbei mit dem Sturm. Ab ins wohlig warme Wasser des Pools, warm genug ist es hier auf jeden Fall:
Nächtlicher Blick auf einen hell erleuchteten Hotelinnenhof mit einem rechteckigen Swimmingpool und einem runden Whirlpool auf dem gefliesten Vorplatz, umgeben von einem mehrgeschoßigen Gebäude mit umlaufenden Gängen und dunklen Geländern
Morgen werde ich die letzten Meilen bis nach LA zurücklegen. Damit es ein wenig spannender wird über den Bear Lake. Seufz, der Urlaub ist nun wirklich bald aus und zu Hause soll es gerade mal 6-8 Grad Tageshöchstwert haben. Würg.

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