Also noch einmal zum mitschreiben: Ich bin kein Tornadojäger sondern ganz im Gegenteil ein Tornadoflüchter. Ein Freund hat mir doch empfohlen Tornados zu jagen.
Nein, das wollte ich eben nicht. Darum bin ich auch gestern Hals über Kopf in den Süden an die Küste geflüchtet. Erst sah es so aus, als würde überhaupt kein Regen kommen, jedoch kurz nach dem ich ins Zelt gegangen bin (also so um 1) fing es zu gewittern an. UND WIE! Das hat sich dann einige Stunden hingezogen (ich hab’s verschlafen) und in der früh war es noch ziemlich bewölkt aber trocken. Wobei trocken bedeutet nur, daß es nicht geregnet hat, überall stand Wasser zentimeterhoch.
Beim Fahren in den Osten lockerte es auf und ich konnte noch einen schönen warmen Tag genießen.
Ein Blick auf http://www.weather.com zeigt jedoch, daß es NUR und AUSSCHLIESSLICH in Florida gemütlich ist. Im Norden gibt es Schnee und in Michigan gab es heute Nacht den ersten Frost. Für die nächsten Tage ist ähnlich böses Wetter mit einigem Schnee in vielen Bundesstaaten angesagt. Texas bekommt wieder viel Regen ab. Selbst in Los Angeles haben sie nur 17 Grad Tageshöchstwert (allerdings mit Sonne). Ich werde also weiter in den Süden vordringen und Miami steht auf dem Plan. Dort soll es um die 32 Grad haben. Gewitter sind jedoch auch nie auszuschließen…
Die einzig spannende Frage bleibt: Wie komme ich wieder zurück nach Los Angeles? Am besten in Florida bleiben, aber da werden wohl ein paar Leute etwas dagegen haben.