Wir fahren gerne auf Berge rauf und haben daher auf den letzten Runden immer einen Berg zum Rauffahren gefunden. So auch dieses Jahr, wo es uns auf den Mt. Lemmon raufgezogen hat.
Eine Beschreibung für den Mt. Lemmon in kurzen Worten lautet: Von Mexiko nach Kanada in 1 Stunde. Und das ist absolut nicht gelogen, denn unten ist man in der tiefsten Wüste und oben könnte man glauben die Wälder Kanadas sind da. Selbst das Skisportzentrum fehlt nicht. Und das nur weniger Meilen von der mexikanischen Grenze entfernt. All diese verschiedenen Klimazonen verdanken wir einmal mehr der Höhe. Und rauf geht es genug. Man sieht auch einige Radler, die es wissen wollen, aber das sollte man sich gut überlegen.

Die Straße zum Berg ist ganz amerikanisch lange und sehr gerade.

Die ersten Kurven sind flach und weit gezogen. Überall sind Kakteen zu sehen.

Ein paar Meter höher kann man noch gemütlich ins Tal zurückblicken.

Beschilderte kleine Wege zeigen die Spezialitäten der Flora der unteren Hänge. Man hat auch einen guten Ausblick davon.

Die Steigung ist stetig, aber nicht mörderisch.

Es gibt sehr viele Haltepunkte um die Aussichten genießen zu können.

Eine Weile lang ist und bleibt das Gebiet wüstig.

Erst allmählich kommen immer mehr Büsche dazu.

Der größte uns hübscheste Ausblick heißt windy point. Da kann man ein wenig auf den Felsen rumkrabbeln.

Die Straße weit unten sieht hübsch aus. Nur Vorsicht, dort gibt es nirgends Sicherheitszäune und der Abgang kann sehr tief sein.

Bäume wachsen hier scheinbar direkt aus dem Felsen.

Einem Kamm entlang gewinnt man bald die notwendige Höhe für mehr Büsche und erste Bäume.

Hoodoos säumen die Straße.

Und endlich sind die versprochenen Bäume zu sehen.

Einige Aspen sind auch schon gelb.

Das Städtchen nahe des Gipfels heißt Summerhaven. Da hält man also auch die Hitze des Sommers von Tucson aus. Im Winter ist es ein Winterskiort. Jetzt kann man in den Kühlen Wäldern seine Ruhe genießen.

Kurz vor dem Städtchen zweigt die Straße zum Gipfel an. Dort findet man die Skipisten und ein Observatorium. Ich fand sehr gelbe Aspen.

Unten hatte es 85°F (30°C), oben gerade mal 49 (knappe 10°C). Da ist es im Schatten schon frisch. Wir sind also wieder etwas tiefer gefahren, um unser Picknick in der Sonne zu genießen.

Ein weiterer Halt war dem Skizentrum gewidmet. Man kann auch jetzt mit dem Sessellift auf den Gipfel rauffahren, sie hätten dafür aber gerne ein mittleres Vermögen. Der Sessellift fährt dabei aber so langsam, daß man wohl glaubt den Mt. Everest erklommen zu haben.

Die Abfahrt haben wir in einem Schwung durchgezogen, denn am Campingplatz wartete schon der warme Pool. Mt. Lemmon ist aber absolut empfehlenswert und auch ein Wiederbesuch ist zu erwarten.