Petrified Forest NP und die Flucht vor einem Hurrikan

In der Früh war es noch überraschend sonnigartig, aber im Süden sind schon die bösen großen und vorallem schwarzen Wolken gehangen. Zeit nach einem Kurzbesuch des Petrified Forest NP an einen regensicheren Ort zu flüchten.


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Wir wollten eigentlich nur einen ganz kurzen Besuch im NP machen, denn laut Navi hatten wir danach noch über 7 Stunden Fahrt vor uns. Der einzige regensichere KOA in Fahrreichweite überhaupt, in Alamosa, CO. Wir sind daher vom Norden in den Park gefahren und im Painted Desert Teil gelandet.

Die Sonne war überraschenderweise noch brav und hat die bunte Wüste super ausgeleuchtet. Wir wollten daher nur ein oder zwei Parkplätze weiterfahren.

Am Desert Inn war es echt super sonnig, also könnten wir es bis zum versteinerten Wald probieren… Und wenn man schon dorthin unterwegs ist, gleich auch noch die Blue Mesa Runde.

Den Rundgang zu Fuß haben wir aber aufgrund des engen Zeitraumes dann doch ausgelassen. Man sieht den Weg aber eh von oben.

Hier steht unser schnittiger Bolide. Damit ging es dann zum steinernen Holz.

Dort strahlte die Sonne brutal vom Himmel. Was für ein Glück.

Wir mußten uns den Rundweg mit einem amerikanischen Pensionistenverein oder so teilen, die zu hunderten (zumindest sah es so aus) dort rumschwirrten. Es war schwer ein ungestörtes Foto zu schießen.

Das Wetter schickte seine Boten unnachgiebig voraus. Hier der Blick in den Süden.

Und hier in den Norden.

Jetzt ist sicher klar, warum ich in den Nordosten wollte. Smiley

Beim Zurückfahren in Richtung Interstate, machten wir einen Kurzstopp bei den Teepees. Ziemlich klar warum die so heißen. Smiley

Gleich bei der Brücke über die Interstate, haben sie jetzt einen Oldtimer hingestellt, um auf die route 66 aufmerksam zu machen. Der Zustand des Oldtimers ist eindeutig mit der route 66 zu vergleichen. Leider.

Die letzten Meter des NPs waren auch bald geschafft, die Interstate war fast in Sicht.

Dort begann das lange Leiden. Interstatefahren ist echt nicht spannend. In Albuquerque gab es auch noch einen Unfall und wir standen 20 Minuten im Stau. So wird die Fahrt echt nicht kürzer. In Santa Fe konnten wir die Interstate verlassen und ein normaler Highway war zu fahren. Nach sehr dunklen Wolken unterwegs, sah es da schon freundlicher aus.

Aber auch normale Highways können sehr lange und sehr gerade sein. Ziemlich unspannend.

Den Sonnenuntergang habe ich auch noch aus dem Auto heraus fotographiert.

Kurz bevor es stockduster wurde, kamen wir am Campingplatz an. Dafür gab es da eine sternenklare Nacht. Es war kalt (Tiefsttemperatur 5°C) aber es war trocken. Mehr konnte ich bei der Wettervorhersage nicht erwarten.

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