Das Organ Pipe NM

Der beste Campingplatz, den man sich vorstellen kann. Er liegt zwar ziemlich nahe an der mexikanischen Grenze, aber er ist genial. Daher sind wir auch dieses Jahr dahin gefahren.


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Der Anweg ist nicht weit vom letzten Campingplatz und wenn man die romantische Route nimmt auch sehr hübsch. Wir hätten dort jedoch fast unseren Urlaub beendet, weil ein Irrer in der Kurve auf unserer Seite gefahren ist (muß dort echt viel geiler sein), aber es ging sich alles um Haaresbreite aus und ich mußte nicht in die Pampa ausweichen. Überraschenderweise zeigten sich jedoch Wolken. In der Wüste.

Im Organ Pipe NM gibt es im Prinzip nur zwei Runden zu fahren, wobei man eine lieber gleich läßt. Dafür ist die andere einfach unschlagbar. Leider immer noch eine Schotterstraße, die Jahr für Jahr schlechter wird (und man sich fragt, warum man da nicht einen Jeep bekommt), aber die Vielfalt an Kakteen macht absolut alles wett.

Dieses Jahr hörte man es auch noch heftig donnern und der Ranger warnte uns, daß die letzten Besucher von heftigem Hagel gesprochen hätten. Na mal sehen…

Der Kontrast beim Himmel macht es natürlich besonders hübsch, man sollte aber die Klassiker der Kakteen nicht vergessen: Saguaro, Occodillo und Chollas.

Die ganze Zeit ging es entlang der Wolkengrenze dahin. Manchmal kurz Schatten, dann wieder heftiger Sonnenschein. Und immer das entfernte Donnergrollen.

Die Wolkenformationen mit dem sonnigen Kontrast lenkten fast von den Kakteen ab. Und zudem wollte ich mir an vielen Stellen der Schotterstraße nicht vorstellen, wie es da ist, wenn die Flußbette naß oder sehr voll sind.

Bergauf haben sie hie und da ein wenig Beton oder Asphalt verwendet. Da kann man sich als Fahrer dann etwas mehr auf den Besichtigungscharakter konzentrieren.

Manche Flußdurchfahrten waren schon einmal naß. Die Schmetterlinge stürzten sich darauf.

Je weiter wir den Berg hoch kamen, desto weiter zogen sich die Wolken zurück, das Grollen hörte auf. Die Aussicht in der klaren Luft war genial.

Hier sind wir schon kurz vor dem Wendepunkt. Also eine gute Stunde Fahrzeit auf der Schotterstraße (mit Halten).

Direkt am Wendepunkt mit Picknickplatz, den wir noch nie verwendet haben, weil es immer schon spät ist), ein Arch:

Dort oben gibt es auch die besten Aussichten auf Kakteen. Egal ob die namensgebenden Organ Pipes oder Chollas.

Unten gibt es kaum Organ Pipes (daher am Anfang des Weges nicht ungeduldig werden!!), aber oben kann man sich kaum davor retten.

Zum Campingplatz fährt ein wenig den Highway zurück und danach in eine kleine Seitenabzweigung über Schotter in Richtung Berg.

Man darf bei der Zeitplanung nicht vergessen, daß es dort draußen echt dunkel wird. Man sollte also schon noch genug Sonnenlicht haben, um alles für die Nacht herzurichten.

Wieder waren wir völlig alleine am Campingplatz. Es ist still, man hört nur den Wind in den Kakteen und hie und da einen Vogel zwitschern.

Die Sonne ging dann doch schnell unter.

Letztes Jahr habe ich mich mit Fotos bis spät in die Nachtbeschäftigt. Das wollte ich dieses Jahr wieder tun. Leider sind wieder Wolken oder zumindest nebelartige Gebilde aufgetaucht, die die Klarheit der Sterne und damit die Helligkeit getrübt haben. Ich habe trotzdem mein Bestes für Astrid gegeben.

Also zogen wir uns ins Zelt zurück…

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