Wie bei jedem Flug konnte ich das Filmangebot von BA genießen. Leider war der Rückflug auf einer alten 747 und da sind nicht nur die Bildschirme schon echt mies, da ist auch die Auswahl schwach (im Vergleich mit einem A380). Der abgegriffene Touchscreen in Kombination mit der Menüführung führt auch dazu, daß man Minuten braucht (und einige Fehlversuche), bis man einen Film gestartet hat.
Da es keine brauchbaren Serien gab, sind es beim Rückflug nur vier Filme geworden.
Aloha: Wurde mir als Komödie mit Bradley Cooper angeboten, ist aber vorwiegend ein romantischer Frauenfilm mit wenig Komödie und beschränktem Inhalt. Man kann es sich sicher als Paar im Kino ansehen, aber sonst sollte man den Film eher meiden.
Inside Óut: Hat einen netten Trailer, der aber wieder einmal nicht den Inhalt des Filmes widerspiegelt. In dem Animationsfilm sind in jedem Menschen die verschiedenen Gefühle Personen, die im Steuerraum eines Menschen agieren. Klingt lustig und ist es zum Teil auch. Nur im Gegensatz zum Trailer geht es in dem Film eigentlich nur um Joy und Sadness in einem Mädchen, daß in eine andere Stadt zieht. Über große Strecken lehnt sich der Film an Alice im Wunderland an und ist daher eher schräg. Wenn man das mag, dann ist der Film ok. Man darf sich nur nicht vom Trailer irritieren lassen.
Man Up: Der beste Film des Fluges, wenngleich auch der gemächlicher ist als man hätte glauben können. Simon Pegg als gefühlsbetonter Mann auf der Suche nach einer Frau. Es beginnt alles mit einer lustigen Verwechslung und die beiden finden sich von Anfang an ur sympatisch, wenn da nicht die böse Verwechslung zwischen ihnen stehen würde. Eine voll britische Lovestory mit Gefühl aber auch viel Humor.
Get hard: Wenn ein reicher Banker für lange Zeit in den Hochsicherheitsknast gehen soll (weil man ihm etwas unterschoben hat), dann braucht er einen Exknacki, der ihm die Überlebensregeln im Knast beibringt. Wenn der Exknacki aber nur vorgibt ein harter Mann zu sein, in Wirklichkeit aber noch nicht einmal ein Ticket für falsch Parken bekommen hat, dann wird das unterhaltsam. Will Ferrell in einem Cohen Film. Das beschreibt es am besten.