Der Fahrtag ins Grüne

Nach der ersten nicht saukalten Nacht im Zelt, ging es sehr früh aus dem Bett, denn es standen gute 7 Autofahrstunden vor uns. Und wir verloren 1 Stunde durch die nächste Zeitzone.

Unser Zelt stand im Schatten des Baumes, unser Tisch auch. Trotzdem empfanden wir ein Frühstück am Nachbarstisch in der Sonne als gemütlicher. Danach fuhr ich die ersten Meilen bis an die Grenze zur langweiligen Wüste und Astrid übernahm das Steuer, damit ich Berichte nachholen konnte und wir uns die fade Strecke teilen konnten. Daher sind die ersten Fotos von mir, alle anderen wie immer von meiner genialen Fotofrau im Auto (wenn Sie nicht gerade intensiv ‘nachdenkt’ Angel ).

In NM ist es trocken und wenn einmal Wasser da ist, schaut es auch öde aus.

Im Grenzgebiert zu Texas ist die höchste Erhebung eine Ölpumpe. Und davon gibt es alle paar Füße welche. Es riecht auch nicht wirklich toll. Zum Glück bauen sie dort auch nur Baumwolle an, die ißt man wenigstens nicht.

Nur hie und da kommt man durch kleine Dörfer, bis man die I20 in Texas erreicht. Da erstaunt es nicht schlecht, daß das nicht die größte Flagge war, die wir an dem Tag gesehen haben.

Das Schöne an dem Fahrtag war, daß wir damit die Trockengrenze durchbrochen haben. Zugegeben, in NM war es auch ein wenig grün, da es scheinbar im Winter doch ein wenig geregnet hat. Aber kaum ein auf der I20 in Richtung Dallas unterwegs und es wird echt grün.

Nicht nur der Mittelrasenstreifen ist knackig grün, es blüht überall.

Das Gute an der I20 ist, sie ist nicht so fad wie die I10. Und es gibt doch tatsächlich alle 100mi eine Raststation. Sogar mit Hundeklo.

Kurz vor Dallas wird man quasi schon vom Grünzeug gefressen! Surprised smile

In einem der Vororte von Dallas hat Astrid eine Entdeckung gemacht, die sie sehr glücklich machte. Nur leider waren wir schon daran vorbei.

Der Campingplatz in Arlington (nahe Dallas) ist überraschend grün. Obwohl eigentlich mitten in einer Einkaufsmeile, glaubt man mitten im Wald zu sein. Sehr luxuriös.

Obwohl ich den Platz nicht als günstig einstufe, gibt es hier andere Meinungen. Eine Großfirma hat hier ihre Convention und über 50000 Mitarbeiter sind hier. Daher gibt es praktisch keine freien Motelzimmer mehr und Zimmer die normalerweise 60$ kosten sind jetzt bei 290$. Daher ist unsere Nachbarin in den nächst besten Walmart gegangen, hat sich ein Zelt um 45$ gekauft (das ihr Sohn eh schon immer haben wollte) und übernachtet am Campingplatz. Für einen Bruchteil der 290$ des Motels.

Morgen verlassen wir kurz Texas und kehren noch einmal am Abend nach Texas zurück, denn das Wochenende macht die Campingsuche wieder einmal schwer.

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