In der Gegend war ich selbst noch nicht oft, also gab es zwei auch für mich völlig neue Dinge zu sehen. Da unser Zelt ausnahmsweise stehengeblieben ist, hatten wir auch keinen Stress mit Ab- und Aufbau.
Der Tag Begann mit Gratisfrühstück. Der Campingplatz bietet Waffeln und Pancakes mit Kaffee oder Orangensaft gratis zum Frühstück an. Astrid war begeistert, ich bin kein so großer Fan von süßem Frühstück.

Somit hielt uns nichts mehr zurück und wir sind direkt zum Jacksonville Zoo & Gardens gefahren. Laut Berichten ist es ein kleinerer aber sehr netter Zoo mit sehr hübschen Gartenelementen. Der Anfang war nicht so toll, denn der ÖAMTC Ausweis wurde nicht als AAA Mitglied erkannt, zu fremd sieht der Ausweis aus. Naja, gegen dumme Angestellte kann man nichts machen; man kann ja nicht alle feuern.
Der Zoo ist entlang einer Main Street aufgebaut, wo links und rechts kleinere oder auch größere Bögen weggehen. Wir haben mit dem afrikanischen Vogelhaus begonnen. Sehr nett!

Frühlingszeit ist Nistzeit oder schon Zeit der Jungen. Sieht das Küken nicht süß aus?

Der afrikanische Bogen geht über Boardwalks erhöht durch die Steppe. Der Bereich ist ziemlich groß. Auf den Bäumen wird fleißig Nest gebaut.

Manche Katzen liegen nicht, sondern bewegen sich sogar. Manche.

Die Rhinos sind sehr ruhig, futtern und saufen und haben echt eine große Fläche. Bravo!

In dem Gehege finden sich auch Kraniche, Störche, Sträuße, …

Der Tag war auch endlich wieder Tag der Eidechsen. Mir sind einige Hübsche vor die Linse gekommen, obwohl sie nicht offizieller Teil des Zoos sind. Diese sitzt auf einem Gitter eines Geheges. Zugegeben, da mußte ich ein wenig manuell einstellen, da war die Automatik ein wenig überfordert

Die Giraffen haben ein ähnlich großes Gebiet. Das Füttern war schwierig (wir haben nur zugesehen), denn es wollte nur eine junge Giraffe gefüttert werden. Alle anderen hat es voll nicht interessiert. Dafür haben sie gezeigt, was ihre Zungen so drauf haben.

Und wieder eine Eidechse zwischendurch.

Die Lemuren hatten wieder weniger Stress. Oder man könnte auch sagen, sie waren im Franz-Mode. Das Foto war eine Aktivitätsspitze.

Bei den Siamags war Action angesagt. Babies rannten herum und wurden produziert. Da geht das Gekreische los.

Der Jaguar schlief zwar nicht, aber viel hat da auch nicht mehr gefehlt. Vielleicht lag es am lauen Frühlingslüftchen bei 30°C?

In einem der Terrarien war auch Ruhe. Scheinbar spielt man dort Beamtenmikado. Augen aufmachen gilt dort als Hochleistungssport.

Im asiatischen Vogelgehege gibt es wieder sehr hübsche Motive, weil alles auch rund um einen Teich angelegt ist. Mit riesigen Fischen darin.

Nicht einmal die sonst streitbaren Flamingos waren munter genug für ein Gezeter.

Im japanischen Gartenbereich finden sich Bäume mit knackig blauen Stämmen. Schaut wie angemalt aus…

Der asiatische Bereich ist auch mehr ein Garten als ein Zoo. Es gibt schon auch Gehege, aber die Gärten sind top.

Dort habe ich die nächste Eidechse erwischt…

Das wilde Florida hat auch einen eigenen Bereich. Natürlich gibt es da einen großen Teich mit Alligatoren.

Die Kojoten mögen zwar wild sein, waren aber eher müde Hunde.

Im Florida Terrarium sieht man eigentlich nur giftige Tiere. Nicht sehr aufbauend.

Interessant ist in dem Zoo die Trinkversorgung. Fast alle Trinkbrunnen sind deaktiviert, der einzige der geht liefert Chlor mit etwas Wasser. Untrinkbar. Dafür kann man sich Sodas kaufen, die recht groß sind und mit 4$ nicht mal so gar arg teuer sind. Die werden in einem Souvenir-Mug geliefert und lassen sich für 1.29$ nachfüllen. Leider verwenden sie die Chlorbrühe auch für die Getränke, sodaß eine Nachfüllung nicht in Frage kam. Naja, man überlebt es auch so.
Insgesamt wirklich hübsch gemacht, nicht riesig aber im Vergleich zu Schönbrunn super groß. Also nicht riesig für USA-Verhältnisse.
Weiter ging es an den Strand; genauer gesagt an den Little Talbot Island SP, der überall als besonders schön empfohlen wird. Der Eintrittspreis von 5$ pro Auto ist verkraftbar. Leider war die Abfahrt mit dem Auto auf den Strand gesperrt, Umbauarbeiten. Auch sind sie sehr kleinlich was den Wind angeht. Rote Flagge für Schwimmen nur auf eigene Gefahr, bei der Flußmündung gleich Schwimmverbot.
Da uns aber ohnehin der Hunger plagte, haben wir eine der Schattenspender genutzt und dort unser mitgebrachtes Essen gegrillt: geräucherte Putenstelze und Potato-Skins. Das schmeckt am Meer gleich noch einmal so gut!

Mit vollem Bauch ging es dann doch zum Strand, wenn man schon nicht schwimmen sollte, dann wenigstens dort rumlaufen.

Der Strand ist wirklich ur schön und wenn das die volle Version ist, wie schaut dann die leere aus?

Astrid hat die Gelegenheit genützt und die Füße ins Wasser gestreckt. Das ist dort trotz der Wellen völlig klar.

Angeln ist natürlich wie immer total in. Auch weiter den Fluß rauf, wo man direkt mit dem Auto hinfahren kann.

Auf dem Heimweg wollten wir wieder Eis von twice the ice kaufen, aber der Automat wurde gerade gewartet. Mußten wir doch zu einem Walmart fahren. Dort hat Astrid die richtige Sportausrüstung für die Frau getestet.

Der Abend war wieder lau und überraschend gelsenfrei. Was will man mehr? Beim nächsten mal wollen wir auf die Cumberland island fahren, aber das ist schon ein wenig schwieriger. Man muß eine Fähre nehmen (nur für Fußgänger), die nur zwei mal am Tag fährt. Man kann auch mit dem Zelt dort campieren, aber man muß halt alles mitschleppen. Ist aber sicher ein tolles Erlebnis.