Wenn die Küste hier so schön ist, dann haben wir uns gedacht, sollte man mehr davon sehen. Gesagt, getan.
Die Anfahrt zur Küste war nicht weit, sie liegt ja quasi neben dem Campingplatz. Man sollte halt nicht vergessen, wann wir da hin gefahren sind: Wochenende. Daher gab es z.T. heftige lokale Staus, alle wollten ans Meer. Wobei, wie wir gesehen haben, so einfach ist das nun auch nicht. Im Norden ist es sehr hübsch, aber da kommt man praktisch nur mit Stateparks ans Wasser. Da waren wir gestern und wir waren happy. Heute war da leider mehr Wind und damit mehr Wellen. Aber für Segelboote scheint es gepaßt zu haben.

In Jacksonville kann man entweder 40 Minuten Umweg zur nächsten Brücke machen, oder man nimmt die Fähre. Wir haben die Fähre genommen, auch, weil Astrid noch nie mit einem Auto Fähre gefahren ist. Wir mußten ein paar Minuten warten und haben das lokale Eßstandl getestet. Der hat frische Erdbeerlimonade (nur den Gratistester genommen, aber echt genial) und selbstgemachte Porkrinds. Wow, die sind gut.
Auf der Fähre war genug Platz, wir standen sogar in erster Reihe.

Vögel sitzen an der Rehling und betteln. Die Aussicht ist auf jeden Fall nett.

Südlich des Flusses leben offenbar die Superreichen, denn das sind keine Häuser auf den Dünen, das sind Paläste. Nur die Auffahrten sind echt steil, da braucht es schon geländegängige Fahrzeuge.
Man sieht dort natürlich nichts vom Strand, das macht es dort wohl so teuer.
Danach kommen billigere Häuser, wo man ganz kurz zum Strand durchsieht, aber da es Privatgrund ist, kommt man nicht zum Strand.
Und endlich sind die öffentlichen Strandbereiche gekommen, aber der erste Parkplatz war hoffnungslos überfüllt und alle darauf folgenden waren gesperrt. Na bravo.

Viel weiter haben wir uns auf einen Parkplatz dazugequetscht, aber das was wir dann gesehen haben, hätten wir auch nicht gebraucht. Die verlegten irgendein Rohr am Strand…

Also haben wir es aufgegeben und sind nach Orlando gefahren. Wieder gab es auf der I4 jede menge Stau, dieses mal sogar begründet: Ein Waldbrand direkt bis an die Autobahn mit Spursperrungen.

Am Campingplatz stellten wir fest, daß wir im Gegensatz zum Vorjahr, die einzigen Zelter waren. Wir konnten uns den Platz aussuchen und nahmen den mit dem großen Baum. Das Kinderspringkissen ist genau gegenüber. Astrid konnte nicht wiederstehen, war aber zu feig für Fotos. Also mußte ich herhalten.

Der Waldbrand hatte btw schon seinen Grund. Alles ist hier völlig ausgetrocknet und es sieht wie in Kalifornien aus. Hatten wohl wirklich einen trockenen Winter.
Wir sind zu Macbeth gefahren, dem Amazon Locker in Kissimee; da warteten günstige Videos von Amazon auf uns. Und wenn man schon dort ist, kann man auch die Gutscheine für das Adventuregolf einlösen.

Gut ist, daß man auch mit einer Gratisrunde die nächste Runde extrem billig nachkaufen kann. Also haben wir wieder Gutscheine für eine Runde Adventuregolf.

Am nächsten Tag sollte es gleich ins beste Bad der Welt gehen: Typhoon Lagoon.