Eigentlich ein Fahrtag, aber wir haben auch einen vollen Besichtungstag noch mit hineingepackt!
Der Tag fing friedlich an und wir haben auf das Frühstück verzichtet, da ein Krispy Kreme auf der Strecke als Pause eingeplant war. Überraschend fanden wir schon um einiges früher auf der Interstate einen Hinweis auf den Krispy Kreme. Also schnell abgefahren, früher ist immer besser. An der Kreuzung stand dann 3.5mi, was jetzt nicht so üblich ist, denn eigentlich sollten nur die wirklich nahen Geschäfte an der Interstate angeschrieben werden. Aber wenn man schon unten ist, dann halt auch die 3.5mi Umweg. Wir fahren die Straße entlang und nix ist es mit dem Geschäft. Die Stadt fängt an, wir fahren durch liebevolle Wohngebiete. Nix. Am Strand sehen wir den national seashore. Echt hübsch, aber kein Krispy Kreme.

Also unseren TomTom gefragt und er wußte wo das Geschäft liegt. Man hätte natürlich an der Hauptstraße nach links abbiegen müssen und dort eine ¾mi fahren müssen. Warum haben wir das nicht gleich gewußt!!! (und absolute Überraschung, daß der TomTom passende POIs hatte)

Der Typ hinter der Theke war wohl an seinem ersten Tag dort, war unendlich langsam und brachte nix weiter. Sonderwünsche waren ihm unbekannt. Also das hätten wir uns echt sparen können.
Weiter ging es in Richtung Pensacola und da hatten wir eine große Überraschung. Astrid war ganz unglücklich, dieses Jahr keinen Buc-EEs zu haben, denn die gibt es nur in Texas. BIS JETZT! Denn in Alabama, kurz vor Pensacola, ist jetzt ein riesiger Buc-Ees!!!

Dort stehen die Leute Schlange, um Sachen kaufen zu können. Buc-Ees ist eine riesige raststation und der wohl größte Souveniershop den ich kenne. Ich habe zum ersten mal kein Jerky gekauft (dafür ist er bekannt), weil es doch erheblich teuer ist. Dafür habe ich mir ein Beef Brisket Sandwich gegönnt und das ist extremst lecker!!!
Der restliche Weg war bald erledigt und wir konnten nach mehreren ID-checks in das National Museum of Naval Aviation gehen. Das liegt bekanntlich (siehe 2016, 2015, 2009, …) auf einer Navy-Basis, ist gratis und hat eine wirklich sehenswerte Flugzeugausstellung.

Astrid mag ja Zusatzeindrücke, also haben wir uns noch den einfachen Flugzeugsimulator gegönnt (der ist harmlos), den Airmax wollten wir nun doch nicht, denn der dreht volle Loopings.
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Und weil ihr IMAX so gut gefallen hat, haben wir uns noch als Bonus das Leben auf einem Flugzeugträger in IMAX angesehen. Ein wirklich hervorragender Film! Besonders der Übergang zwischen Modell und Realität ist da genial geglückt.

Auch der neuere zweite Hanger ist schon bis unter die Decke voll. Ich bin gespannt, wann sie einen dritten bekommen.

Die Weiterfahrt wurde spannender, denn wo man früher fahren durfte (und TomTom fahren will), haben sie jetzt die Zugänge für die Öffentlichkeit gesperrt (aber nicht angeschrieben), sodaß man bei einem Militärposten landet und gebeten wird umzukehren. Der Typ war sehr gelangweilt und ich war sicher nicht der erste, den er zurückgeschickt hat. Hinschreiben würde helfen. Vorallem bei allen anderen Abzweigungen haben sie extra riesige rote Tafeln hingebaut, daß man auf keinen Fall dort rein fahren soll (oder sie sich das Recht vorbehalten einen zu erschießen)…
So wurde die restliche Strecke mit über 4 Stunden noch lange. Zudem haben wir eine Stunde in der Zeitverschiebung verloren, sodaß wir erst gegen 22 Uhr am KOA ankamen. Leider mußten wir den Besitzer rausklingeln, denn er hat unsere Reservierung ur super vorbereitet, mit wirklich allem, nur auf den Eingangsschlüssel hatte er vergessen.
Das war ein echt langer Tag.