Heute blieb uns nur mehr das Boot zurückzugeben. Das Auto zum Boot gefahren, alle Taschen umgeräumt, die Box Mit Katze gefüllt und auch verladen. Wir sind dann ins Büro gegangen. Der nette Mann hat uns gefragt, ob mit dem Boot eh alles in Ordnung wäre und wir haben den einen oder anderen Verbesserungsvorschlag gemacht:
Es wäre toll,
-
wenn es nicht von den Decken tropfen würde
-
wenn die Eingangstüre einfach auf und zu ging
-
wenn nicht einige Schrauben aus der Decke oder Wand kämen
-
wenn es eine Sonnenmuschel gäbe oder wenn beim Sonnenschirm auch der untere Stangenteil dabei wäre
-
wenn es tatsächlich mehr als eine Steckdose gäbe
-
wenn es einen 230V Inverter wie am Canal du Midi geben würde
-
wenn die Fenster leicht auf- und zu gehen würde
Und dann meinte er, das sollen sich wohl die Techniker ansehen, er schaut sich das Boot dann nicht mehr an und er dankt uns für die Infos. Und damit war die Bootsbesichtigung zu Ende. Sehr einfach dieses mal.

Astrid drängte dann zum flotten Fahren zum Fundort der Katzen. Nur leider war auch heute keine graue Katze in Sicht.

Astrid blieb mit Fangutensilien dort, ich fuhr zum bi1 zum Einkaufen. Das Frühstück sah super aus und auch die eine oder andere Flasche Leffe ist mitgekommen. Zurück beim Fundort war weiterhin nichts von einer grauen Katze zu sehen. Wir haben auf der dortigen Picknickbank gefrühstückt, weiterhin keine graue Katze. Also sind wir zum nahen Carrefour Center gefahren. Astrid war geschockt, wie voll es dort an einem Samstag Vormittag sein kann und wir sind daher bald geflüchtet. Noch einmal zum Fundort. Wir sahen jetzt einen guten Grund, warum die zweite graue Katze nicht mehr dort war. Ein ziemlich fieser, riesiger weißer Kater futterte unser Lockmittel. Also haben wir aufgegeben und sind in Richtung Blois aufgebrochen, wo wir geplanter Weise mit der ‘was wir ausgelassen haben Tour’ beginnen wollten. Das angeblich schönste Loire-Schloß ist Chambord. Das wollten wir uns ansehen, weil wir nicht mehr zu den Loire-Schlössern mit dem Boot gekommen sind.

Zunächst nahezu wieder zurück zur Locaboat Station, dann auf ebenso kleinen Straßen nach Nord-Westen.

Durch viele Dörfer, mit ebenso vielen Kirchen. Beim Vorbeifahren sind die Dinger nicht so leicht zu erwischen. Entweder Frontscheibe mit Spiegelungen oder nur wenig Zeit durch das offene Fenster.

Auf einem Stück Schnellstraße hat mein Auto es scheinbar geschafft den Filter wieder freizubrennen und hat die Abgaswarnung daher wieder eingestellt. Keine Ahnung was der Überstellungstyp mit meinem armen Auto getan hat,ich hab das bisher noch nie gehabt.
In Bourges wollte TomTom eine noch nicht gebaute Straße nehmen und bestand sehr darauf, daß ich im Kreisverkehr in die ‘virtuelle’ Straße einbiege. Mußten halt doch nach zwei Fehlversuchen durch die Stadt.
Wenn man wegen der Katzenjagd erst zu Mittag aufbricht, geht es sich mit der Fahrt halt nicht mehr für die Besichtigung aus. Darum nutzten wir den Tag zum Shoppen, auf der Suche nach einer Lebendfalle (was wir als letzte Hoffnung für die Katzenjagd ansahen). Wir waren bei einem Carrefour, Maxi Zoo (Freßnapf), Netto, Action, Villa Verde (quasi Dehner) und Leroy Merlin (Baumarkt). Aber außer Gift und tödlichen Fallen war nix zu bekommen.

So mußten wir nun völlig auf einen weiteren Versuch verzichten und der massive hunt (in Anlehnung an die Grand Tour Folge) ging ähnlich schlecht aus: wir konnten die zweite Katze leider nicht mehr finden und können ihr nur das beste in freier Wildbahn wünschen (was in Frankreich aber nicht so prickelnd ist).
Entgegen der Wettervorhersage des Vortages hat sich doch eine Regenwolke am Nachmittag nach Blois verirrt. Mit ein wenig Regen sind wir bis ans Ziel gekommen, wo es gerade angefangen hat aufzulockern. Wäre die geplante Schloßbesichtigung eh ins Wasser gefallen.

Für den nächsten Tag war gleich am Vormittag die Schloßbesichtigung geplant, wo es noch halbwegs sonnig sein sollte. Mal sehen. BTW, wir waren beim nahezu gegenüberliegenden Burger King. Hier in Frankreich echt genial und nach den zwei Mäcki-Versuchen, würden wir in Frankreich nie wieder zum Mäcki gehen. Das sehen wohl auch andere so, denn wir mußten fast eine halbe Stunde warten, bis das Essen zum Tisch kam.