Für meine Halloween-begeisterte Astrid ging es heute zum pumpkin patch ins Dallas Arboretum.
In der Früh wollten wir Frühstück beim Walmart nebenan besorgen. Aber in Texas ticken die Walmarts anders. Anstelle des Deli gleich neben der Bäckerei ist das Deli ganz hinten und hat quasi außer Sachen aus der Fritteuse nichts. Nicht mal die üblichen guten und günstigen Sandwiches gibt es. Also einmal Chicken-Popcorn (war auch schon mal frischer) für Astrid und ein mal Wurst für mich (weil Brot hatten wir noch). Das weitere Phänomen ist Unterwäsche. Seit dem wir in Texas sind, sind die Gänge mit Unterwäsche völlig leer und ausverkauft (bis auf die Größen S und XXL). Ich wollte noch einmal was nachkaufen (weil wir haben uns vorgenommen nicht zu waschen, sondern zu kaufen und nach hause mitzunehmen), aber seit Texas geht da garnix. Keine Ahnung was sie hier mit Unterwäsche machen.
Das Arboretum ist wieder sehr kompliziert beim Karten kaufen. Man muß dies online tun und da muß man wieder genau das Gate und den Zeitpunkt buchen. Die Parkplatzgebühr kommt dann auch gleich dazu. Wir haben uns für Gate 1 mit Parkplatz (und damit entgegen Gate 4 und Parkhaus) entschieden. Die Anfahrt ging mit wenig Stau. Darauf haben wir gehofft, da es ja Sonntag war. TomTom hat auch keinen Fehler gemacht und so kamen wir quasi stressfrei an.

Beim Eingang wurden wir schon darauf hingewiesen, daß alle Tickets restlos ausverkauft sind und man nur mit bereits online erworbenen Tickets überhaupt reinfahren darf. Am Parkplatz ging die Suche nach einem freien Platz los und wenn es mal eng wird, sind Amerikaner unbrauchbar und nervig. Wir konnten uns aber bald in einen Platz quetschen und ab ging es zum Eingang. Das Handy wurde 3x gescanned (2x Person, 1x Parkplatz) und schon waren wir drinnen.

Die Kürbisse waren dieses mal nur entlang der Wege und um einige Bäume hingelegt. Wir fanden keine Skulpturen wie beim letzten mal. Da haben sie scheinbar ziemlich weggekürzt.

Dafür gibt es einen Verkoststand, wo man vegetarische Köstlichkeiten verkosten darf. Dabei waren sie so gierig auf Koster, daß man quasi hingezerrt wurde. Sehr nett und ganz ok zum Kosten. Weiters gibt es ein eigenes Pumkin Village, wo einige der bekannten Figuren (Häuser) wiederzufinden sind. Die Kutsche ist weg. Sie zeigen diese aber immer noch gerne auf Postern und Flaggen. Betrug?
Dafür kann man sich auf zwei Stellen in die Kürbisse setzen und hübsche Fotos machen. Wenn einem keiner reinrennt.

Jedes der Häuser in Pumkin Village hat nun auch einen eigenen deutlich sichtbaren Sponsor. Da fehlt wohl das Geld. Dafür ist der Eintritt nach aktueller Lage mit $20 fast günstig.

Wer Kürbisse für zuhause kaufen will, kann das auch dort tun. Nur wer rennt dann mit so einem Kaliber durch die Gegend? Nicht so ganz durchdacht.

Der Rest des Gartens war wohl wegen dem Sonntag extrem voll und daher waren wir ein wenig im Menschenstress.

Der hübsche Wasserfall war eine Möglichkeit meine echte Kamera (RX10M4) links mit meinem Handy (Xperia 1M2) rechts zu vergleichen.

Wenn es um Nahaufnahmen und Details geht, ist mein Handy ohnehin nicht so ganz geeignet. Deswegen hatte ich meine echte Kamera ja auch dabei. Gleich zu Anfang ein Spiel mit der Tiefenschärfe.

Und dann nur zwei der vielen anderen Blumenbeete. Es hat noch einiges geblüht, obwohl schon Oktober war.

Damit sind wir aus der Menschenmenge geflüchtet und haben uns auf zum Auto gemacht. Auch die Fahrt bis zur Straße wurde zum Abenteuer. Überall rannten Kinder und Amerikaner rum. Kaum zu unterscheiden wer schlimmer war. Wir wollten noch ein paar hübsche Bilder von Downtown aufnehmen. Aufgrund des Menschenschocks hat Astrid auf Aussteigen verzichtet und wir sind nur im Auto durchgefahren. Das konnten wir uns auch nur wegen dem Sonntag leisten.

Dafür war Downtown quasi auch menschenleer. Sind wohl alle im Arboretum. ![]()

Ein letztes mal für dieses Jahr sind wir zu in-n-out (die dritte Filiale in TX) gefahren und genossen unser Mittag/Abendessen sehr.

Kurz vor dem Campingplatz sind wir auch zu unserem letzten Buc-Ees für dieses Jahr gefahren: tanken war billig und ein paar T-Shirts wollten auch noch mit. Der Campingplatz war uns nicht fremd, nur haben dieses mal die Anschlüsse nicht funktioniert; da nicht viel los war, haben wir uns mit dem langen Kabel einfach beim Nachbarplatz angesteckt.
