Reno und the lonliest Highway (Hwy 50)

Ein kurzer Besuch in Reno und dann auf den einsamsten Highway.

Das mit dem Besuch in Reno ist wie schon beim letzten mal an den anzusehenden Dingen gescheitert. Nur ist jetzt Reno sehr ausgestorben. Das macht es nicht besser. Also sind wir wieder in die Mall gefahren und haben die beiden Tokens für das Riesenrad genutzt.

Das Outdoorgeschäft hat so viel Platz, daß sie auch eine Stofftierwaldfläche haben. Nebenbei kann man natürlich auch allerhand Schießgeräte erwerben. Die Munition liegt offen in Regalen und wozu man Pistolen und Samuraischwerter für den Outdoorgebrauch kaufen muß, wissen wir nun auch nicht.

Astrid hat noch ihre Lieblingsfirma Bath & Bodyworks als Outlet Geschäft gefunden und hat ihre eigene Kreditkarte genutzt. Die Sonne war im Außenbereich noch sehr hübsch.

Dann ging es zum Brunch zum Del Taco. Die haben Brisket Fries!

Über die Interstate ging es zum Highway 50. Die Interstate war dabei absolut nicht einsam.

Der Highway 50 dann aber schon. Mein TomTom meinte: 266 gerade aus. Auf der ganzen Strecke finden sich dann auch ganze 2 Dörfer. Man fährt extram lange Geraden bis zu einem Hügel. Dort hat man quasi eine Rally Sonderprüfung und dann geht es auf die nächste Gerade. Auf den hohen Bergen lag schon Schnee. Kein Wunder bei der Kaltfront. Wir hatten auch nur 15°C Höchstwert, die Sonne ist aber extrem warm. Das Lenkrad läßt sich bei offenem Dach kaum angreifen.

Die Dörfer kommen fast überraschend immer am Fuße eines Hügels. Da ist aber auch nicht viel los.

UNd weiter geht es. Man darf wenigstens 70 mi/h fahren. Die kommen einem aber immer noch sehr langsam vor. Man kann daher amerikanisch aufrunden…

Blöd ist es nur, wenn man einen kurvenunbedarften Amerikaner auf einer Sonderprüfung hat. Dann wird es zäh. Wenn schon der zurückhaltende Staat 55 erlaubt, aber bei jeder Kurve auf 25 abgebremst wird. Dann muß man halt dann doch überholen… Sonst ist die Gegend aber echt wunderschön.

Da es auch heute Nacht in Ely leichten Frost geben soll, verzichten wir auf den extrem schönen Campingplazu und sind freiwillig ins Jailhouse gegangen. So heißt hier das Motel. Hier bekommt man auch Zellenschlüssel für seine Zelle. Das Bild zeigt das Restaurant.

Laut Bewertungen geht man hier zu einem Fastfood Mexikaner. Das Essen war günstig und genial, nur Astrid wollte dort nicht mal etwas angreifen, geschweige denn etwas Essen. Ihr Verlust. Wir gingen für sie zum Mäcki nebenan.

Am nächsten Tag sollte es in den Great Basin NP gehen. Spannend würde es werden, ob noch Höhlentouren verfügbar sind.

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