Kansas City Zoo

Und gleich noch einmal in den Zoo, aber dieses mal zu den Tieren und nicht zur Lichtshow.

Weil Whataburger einen wirklich guten Sonderburger hat, haben wir uns einen zum Frühstück geteilt. Burger kann Astrid auch frühstücken, nur teilen war für sie hart. Open-mouthed smile Dann aber direkt in den Zoo. So generell ist der Kansas City Zoo groß, alleine von der Fläche her. Wie wir schon beim GloWild gesehen haben, ist auch der Parkplatz Disney-Style. Bei Tag ist da auch schon mehr los als bei der Nachtshow. Die Tickets und die Reservierung für das Aquarium hatten wir schon, Astrid wollte aber noch den Zusatzpaß für alle Sondersachen haben. Man unterstützt doch die Tiere damit… Am Eingang (bei den Ottern) hat sich eine Schildkröte durch einen Loch im Zaun gedrückt.

Na jedenfalls sind wir so mit der Tram zum Aquarium gefahren und waren zwar ein wenig zu früh dort, konnten aber schon rein. Das Aquarium ist noch so neu, daß sie gratis Eingangstermine vergeben, damit es sich nicht völlig zustaut.

Generell ist das Aquarium nicht riesig, aber ganz neu geplant. Die Becken sind also eigentlich recht hübsch. Man beginnt in der ‘warmen Gegend’.

Netter Effekt mit einem Kreisbecken von unten zu sehen:

Der Korallenteil ist recht fad, wenn man schon in Florida schnorcheln war. Sonst hübsch, nur halt im Prinzip kleiner Besatz. Langsam kommt man dann zu den größeren Becken, wo auch Haie zu finden sind.

Wieder erstaunlich, wie gut sich die Handies gehalten haben. Alle Aquarium-Fotos sind aus dem Handy.

Wie gesagt: modern, ein bißl zu unpersönlich, nette Becken ohne besonderen Höhepunkt, ein oder zwei Vögel sind in erschrecken winzigen Käfigen. Weiter ging es per Tram in den Safari-Teil des Zoos, wo es auch eine seilbahn über die Savanne gibt.

Man kann die Savanne inkl. See auch zu Fuß umrunden. Da Astrid immer noch nicht so gut zu Fuß unterwegs war und wir am Nachmittag noch nach St. Louis fahren mußten, haben wir nur die spannende Seite gemacht. Die Seite mit riesigem Kinderspielplatz und Aussicht auf die Savanne haben wir geskipped, man sieht das von oben eh viel besser. Die Käfige dort sind leider alle auf der ‘alten’ Seite. Extrem viel Platz für die Menschen, leider sehr wenig Platz für die Tiere. Auch so richtig auffällige Gitter, sodaß Fotos fraglich gut werden. Auch keinerlei Ausgestaltung in den Käfigen, Betonaufbewahrungsboxen. Das ist echt enttäuschend.

Aber auch hier: Die Menschen haben ur viel Platz. West Afrika hat einen Fluß, eine Hängebrücke und dahinter extrem winzige Käfige. Traurig. Zum Abschluß der Gegend sind wir noch einmal hin und zurück mit dem Sessellift gefahren (wenn man schon gezahlt hat).

Damit ging es in den neueren Teil. Sie sind total stolz das erste Haus neu als Tropenhaus umgebaut zu haben. Der Umbau war reine Geldverschwendung, denn es ist modern, die Käfige aber immer noch winzig. Arme Tiere. Lorikeet Füttern geht nur zu gewissen Uhrzeiten, dafür ist es gratis (inkl. Futter). Da waren wir überrascht.

Und wenn man schon für die Sondersachen bezahlt hat, hat Astrid auch das Karussell getestet.

Die Pinguine haben ein eigenes Haus, wo sie auch Eis in das Gehege fallen lassen, groß ist es trotzdem nicht.

Der Unterwasserbereich ist dafür schön:

Rochen kann man wieder antatschen, auch das überraschend gratis zu bestimmten Uhrzeiten.

Die begehbaren Vogelkäfige sind da, aber man kommt nicht wirklich zu den Vögeln (wenn sie nicht zu einem kommen) und innen ist es auch sehr klein. Da haben wir schon viel besseres gesehen.

Das Eisbärengehege ist eines ihrer Vorzeigeprojekte. Viel Beton, aber dafür viel Platz. Der Eisbär hatte auch gerade Spaß mit einer Tonne, wo sie wohl Futter drin versteckt haben.

Insgesamt ein wirklich großflächiger Zoo, mit kleinen Gehegen und eher wenig Tieren. Nett ihn gesehen zu haben, aber extra hinfahren würde ich nicht. Da war der in Wichita wesentlich besser. Am Weg nach St. Louis sind wir noch einmal beim gleichen Whataburger für ein Abendessen stehen geblieben und während ich über die Interstate, die überraschend voll war, gedüst bin, hat sich Astrid ‘erholt’. Immerhin wurde die Landschaft weniger wüst und eigentlich hübsch.  Kurz vor St. Louis wurde es ein wenig spannender, weil der KOA im Süd-Westen der Stadt liegt und es daher kürzer und schneller ist, die Interstate zu verlassen und auf Highways zum Ziel zu kommen. Wir haben dann doch noch (10 Minuten nach offizieller Schließzeit) wen an der Rezeption erwischt, der uns den Schlüssel zu Kabine gegeben hat. Eigentlich wollten wir eine letzte Nacht im Zelt verbringen, da wir aber nicht wußten wie spät wir ankommen würden, haben wir auf die nicht viel teurere Kabine gewechselt (dank Astrid’s USA Telephonminuten aus dem Zoo Smile . Wäre sich kurz nach Sonnenuntergang mit dem Zeltaufbau noch ausgegangen, wäre aber knapp gewesen.

Für den nächsten Tag blieb noch die Frage offen: Noch ein Zoo (der sogar gratis ist), oder doch der wunderschöne botanische Garten? Und da Astrid’s Bein wieder nach dem langen Zoo-Tag unhappy war, wie bekommen wir Astrid da durch…

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