Irgendwie ist es ja – sagen wir mal – suboptimal über München zu fliegen, weil es im Prinzip 1 Stunde in die falsche Richtung ist. Wären wir direkt von Wien geflogen, wären wir erst um 14 Uhr losgeflogen. So mußten wir um 5 aus dem Bett und es war noch dunkel und kalt.

Am Flughafen war ich immer noch nicht ganz munter und ich wunderte mich schon, warum dort unser australisches Ziel Cairns an der Wand stand.

Bis zum Start hat es dann schon zu schütten angefangen. Da war der Abschied nicht mehr so schwer.

An Bord des Lufthansafluges gab es eine Mikroflasche Wasser und ein Stück Schoki. Das war ein super Frühstück. Dafür hat es zu regnen aufgehört und es sah nur trüb aus.

Da sich Astrid vor dem Essen der Singapur Airlines gefürchtet hat, wollten wir eigentlich zum Mäcki in München gehen, aber der ist nicht wie in Frankfurt innerhalb des Terminals. Also haben wir so einen Burger geordert. Wenigstens gut war er.

Zwischenzeitlich hat die nette Dame von der Dachblechfirma angerufen und wir konnten noch schnell klären was wir wie wollen. Was machst Du sonst beim Warten? In München hat es dann doch noch aufgerissen aber beim Starten war es dann wieder wiener Wetter.


Im A350 der Singapur Airlines war es dann schon enger. Und die 12 Stunden ziehen sich nun wirklich erheblich. Dafür war das Essen überraschend gut und sie haben sogar Metallbesteck. Die Filmauswahl war gut, die Monitore groß und mit den mitgebrachten Kopfhörern war es auch ok. Nur wenn man denkt, jetzt müßte es doch bald zu Ende sein, ist es gerade mal die Hälfte. Das Frühstück bei Singapur Airlines ist ein volles Essen mit chinesischen Nudeln. Echt nicht schlecht. Bei Sonnenaufgang haben wir dann doch Singapur erreicht.


Mit der vorausgefüllten Landekarte ist alles ohne jegliche Person und schon hat man auch das Gepäck. Unser Flughafentaxi war leider noch nicht bereit, aber die Kommunikation per WhatsApp ging super. Eine Ebene tiefer an Türe 2 traf dann Astrid der Schlag: 28°C bei gefühlten 1000% Luftfeuchtigkeit (Astrid nennt es den Versuch unter Wasser zu atmen). Nach einer halben Stunde Fahrt waren wir im Hotel, ließen die Koffer aufbewahren und die Stadtbesichtigung ging los ohne geschlafen zu haben. Aber das ist dann ein anderer Bericht.