Die Fahrt nach Airlie Beach

Für heute war in Townsville Regenwetter angesagt, in Airlie Beach sollte es ab Mittag ganz ok sein. Also auf nach Airlie Beach!

In der Früh war es noch überraschend sonnig und wir konnten flott losfahren. Der Vorteil am RV: Kein Zelt einpacken, keine Matten auslassen, nix ins Auto stopfen. Wir klappen die Sessel zusammen, klappen den Tisch ein und los geht es. Die Auffahrt auf die Autobahn (natürlich motor way und nicht free way) war genau am Ausgang des Campingplatzes, einfacher ging nun nicht. Die Autobahn geht aber eh nur rund um Townsville, danach ist es wieder die bekannte ziemlich schmale Landstraße.

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Dafür haben sie auch auf der Landstraße alle 15km einen Rastplatz, zumindest jeden zweiten mit Klo. Da sind die USA mit einem Rastplatz alle 200mi (im besten Fall!) kein so gutes Vorbild. Der erste Regenschauer kam dann auch bald. Eigentlich nur Nieselregen, weil ganz kleine Tropfen, dafür aber echt viel und bald stand neben der Straße alles unter Wasser. Kurz drauf aber kam die Sonne wieder durch die Wolken hervor. Da kamen wir über unsere erste Flußbrücke. Die alte war wohl nicht mehr ganz so gut.

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Astrid hat Mt Inkerman mit einem Lookout entlang der Strecke gefunden. Die Sonne war auch gerade draußen, also rauf mit uns. Und immer wieder bedauere ich Fahrzeuge, die sie uns vermieten, denn rauf nehmen sie hier ernst.

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Oben ist die Aussicht aber echt nicht schlecht und ich konnte dort eine Semmel frühstücken. Zumindest nennen es die Aussies Semmel, aber da haben sie sehr gut von der USA gelernt: Alles was Semmel oder Brot heißt, ist echt nicht gut.

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Am Weg runter sieht man noch besser wie steil es da ist.

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Weiter ging es auf der A1 gegen Süden. Da Astrid diese delikaten Semmel verweigert, hat sie lange gegoogelt (ja, wir haben Telstra eSIM Karten gekauft), bis sie einen Subway gefunden hat. Nur ein kleiner Umweg.

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Mit zwei Sandwiches ging es dann aber doch noch einen Berg rauf, weil ich habe gleich neben dem Subway das Schild zum Flagstaff Hill gefunden. Oben ißt es sich doch viel besser. Nicht übersehen: Auf der Insel ist ein hübscher Leuchturm (war zu zu sehr mit essen beschäftigt, um die Kamera mit Zoom zu holen)

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Mehrere Vögel haben uns ihre Hilfe angeboten, denn offensichtlich sahen wir nicht so aus, als könnten wir unsere Sandwiches selbst schaffen. Sie fressen auch aus der Hand, kann ich nun sagen.

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Wenn man schon in einem Dorf ist, haben wir auch gleich getankt. Das ist hier in Australien ziemlich gleich teuer wie in Österreich, nur steht bei der Zahl A$ und damit 40% Rabatt für €-Zahler. Dann ist der Diesel doch wieder nicht so teuer.

Nach dem Essen ist Astrid wieder nachdenklich geworden, aber das ist fototechnisch nicht so schlimm, da ich bei der hohen Windschutzscheibe sehr gut selbst Fotos machen kann. Hier sind wir schon auf der Nebenstraße zu Airlie Beach.

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Rund um Airlie Beach ist es wieder deutlich grüner, die Stadt selbst ist mit teuren Resorts gepflastert und der Hafen hat nur Multimillionärs-Jachten zu zeigen.

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Astrid’s Plan war, daß ich auf eine Jet-Skitour zur Whitsunday Insel (ist ein NP) gehen sollte. Sie selbst ist nach der Key West Runde komplett vom Jet-Ski-Fahren geheilt und will selbst wenn man ihr Geld gibt bei sowas nicht mitfahren. Geworden ist es dann eh alles anders. Wegen der nicht so ganz frei verfügbaren Tour, bleiben wir jetzt bis Freitag hier in Airlie Beach. Der Plan ist nun: Ich fahre Di Jetski, am Mi mit einem Jet-Boat zum Schnorcheln zum outer great barrier reef und am Do noch einmal Schnorcheln rund um den NP. Ich werde also hoffentlich berichten, denn die weaver, die man unterschreibt, sind in der Art: Du wirst eh sterben, aber im unwahrscheinlichen Fall Deiner Rückkehr verlangen wir keinen Aufpreis.

Geschenkt ist das auch hier nicht, aber die Preise sind im Verhältnis zu Florida extrem günstig. Alleine der Campingplatz ist schon stark: Mitten in der teuren Gegend zahlen wir 30€ die Nacht mit Strom, Wasser und Abwasser UND einem privaten Klo und einer privaten Dusche inkl. Handtücher und Seifen wie im Hotel. In den USA zahlst Du auf den Keys locker Deine $70 für einen Zeltplatz ohne irgendwas…