Es hat die ganze Nacht geschüttet, aber in der Früh war es wenigstens trocken. Jetzt nicht der Boden, aber es kam wenigstens kein Wasser mehr von oben nach. Also sind wir Astrid’s Wunsch gefolgt und sind nach Minimundus gefahren. War jetzt nicht wirklich weit, mehr hinter dem Campingplatz.
Das Parken war dann schon spannender, denn 6m Länge passen nicht wirklich auf normale Parkplätze. An dem Tag war aber eh fast keiner da, also haben wir das schon hinbekommen. Neu für uns war die Titanic, die wenigstens absolut zu nix im passenden Maßstab ist.

Das Wetter war jetzt nicht strahlend sonnig, was mich immer mehr happy macht, aber ich war nicht der einzige, der gelästert hat. Viele Modell schauen echt kaputt aus, der Lack geht ab und zum Teil bröckelt der darunterliegende Beton schon ab. Das ist einfach schade. Sie haben aber genug Geld für ein Riesenrad und ein neues 4D Kino… Das schaut mir nach Abwärtsspirale aus, die ich schon einige male in den USA bei Sachen gesehen habe… Aber die bekannten Sachen sind eh immer noch schön.

Sie haben auch zwei Dinge, wo sie zeigen wie die Modelle gebaut werden. Da sind schon auch Unterschiede zu sehen. Bei einem haben sie ein Grundgerüst gegossen, dann einzelne Steine vermauert, Fensterrahmen gelötet und alles bis ins Details gebaut, beim anderen haben sie alles aus einem Guß gemacht und ein bißl angemalt.

Ein wenig verstörend fand ich den Hinweis am WC, ich möge meine Füße nicht im Waschbecken waschen. Wer hatt da schon den Drang dazu? Wer von Euch hat das Schild ausgelöst???

Weiter ging es nach Villach zur Zentrale vom Falle. Mein Campingsessel braucht schon seit letztem Jahr eine Reparatur und natürlich habe ich es nicht bis zu diesem Urlaub gemacht. Also haben wir dort einen neuen gekauft. Die normalen Klappsessel waren alle ausverkauft, also habe ich jetzt auch so einen modernen Klappsessel. Der war saisionbedingt wenigstens im Angebot. Beim Eingang hat mich Astrid gebeten, doch kurz mal den Rucksack zu nehmen… ![]()

Nach der kurzen Sonnenerholung ging es in Richtung Italien, wo es natürlich wieder pisste. Trotzdem haben wir die Landstraße durch’s Kanaltal genommen, weil das definitiv hübscher als die Autobahn ist.

An Wetter war alles dabei. Regen mit tiefen Wolken bis Sonne. Die Wolken machten es aber schon dramatisch hübsch.

Bei Udine lockerte sich alles auf und die Sonne kam raus.

In Richtung Venedig wurde es wieder dramatischer.

Der gebuchte günstige Campingplatz war trotz Navi nicht leicht zu finden. Die angegebene Adresse (südlich von Verona) war mitten in einem Dorf. Also im TomTom den Campingplatz gesucht, den er auch gefunden hat. An der Stelle war ein anderes Dorf. Umkehren ging auch nicht so einfach, weil die Straße an einer Unterführung für uns endete (siehe Quiz). Aber der Campingplatz fand sich zufällig am Weg und er liegt ziemlich genau in der Mitte der beiden falschen Orte. Nett ist er allemal.

So konnten wir den ersten Abend draußen sitzend verbringen; ich mit neuem Sessel.