Blick aus der Fahrperspektive auf eine weitläufige Autobahn mit grauer Fahrbahn und weissen Bodenmarkierungen, flankiert von Leitplanken und Betonwänden, unter einem dramatischen, wolkenverhangenen Himmel mit heller, tiefstehender Sonne und blau-grauen Cumuluswolken

Minimundus und ab nach Italien – Tag 2

Es hat die ganze Nacht geschüttet, aber in der Früh war es wenigstens trocken. Jetzt nicht der Boden, aber es kam wenigstens kein Wasser mehr von oben nach. Also sind wir Astrid’s Wunsch gefolgt und sind nach Minimundus gefahren. War jetzt nicht wirklich weit, mehr hinter dem Campingplatz.

Das Parken war dann schon spannender, denn 6m Länge passen nicht wirklich auf normale Parkplätze. An dem Tag war aber eh fast keiner da, also haben wir das schon hinbekommen. Neu für uns war die Titanic, die wenigstens absolut zu nix im passenden Maßstab ist.

Detailgetreues Schiffsmodell der Titanic mit charakteristisch schwarzem Rumpf und gelben Schornsteinen, das im steilen Untergangswinkel im ruhigen Wasser einer Parkanlage mit zahlreichen Flaggenmasten und Miniaturgebäuden im Hintergrund treibt

Das Wetter war jetzt nicht strahlend sonnig, was mich immer mehr happy macht, aber ich war nicht der einzige, der gelästert hat. Viele Modell schauen echt kaputt aus, der Lack geht ab und zum Teil bröckelt der darunterliegende Beton schon ab. Das ist einfach schade. Sie haben aber genug Geld für ein Riesenrad und ein neues 4D Kino… Das schaut mir nach Abwärtsspirale aus, die ich schon einige male in den USA bei Sachen gesehen habe…  Aber die bekannten Sachen sind eh immer noch schön.

Detailliertes Modell des schneeweissen Taj Mahal mit markanter Hauptkuppel und vier Minaretten, eingerahmt von gepflegten Grünanlagen, kleinen Sträuchern und einem zentralen Wasserbecken mit sprudelnden Springbrunnen Detailliertes Architekturmodell der Zahir-Moschee mit markanten schwarzen Kuppeln und weiss-blauen Arkaden, platziert auf einem gepflasterten Sockel inmitten einer grünen Gartenanlage mit Rasen und Sträuchern im Hintergrund Detailgetreues Architekturmodell von Schloss Chenonceau mit hellem Sandstein, markanten grauen Schieferdächern und steinernen Brückenbögen über einem Wasserbecken im Miniaturbark, im Hintergrund ergänzt durch Petersdom und Opernhaus

Sie haben auch zwei Dinge, wo sie zeigen wie die Modelle gebaut werden. Da sind schon auch Unterschiede zu sehen. Bei einem haben sie ein Grundgerüst gegossen, dann einzelne Steine vermauert, Fensterrahmen gelötet und alles bis ins Details gebaut, beim anderen haben sie alles aus einem Guß gemacht und ein bißl angemalt.

Detailliertes Modell von Schloss Neuschwanstein aus grauem Stein mit grün schimmernden Dächern, platziert auf einem kleinen grasbewachsenen Hügel unter bedecktem Himmel, eingerahmt von Nadelbäumen und weiteren Parkminiaturen im Hintergrund Detailgetreues Architekturmodell des Galataturms aus beigem Stein mit spitzem Kegeldach, eingebettet in eine begrünte Parklandschaft mit blühendem Blumenbeet und dem detailgetreuen Modell einer osmanischen Moschee im Hintergrund Detailliertes Modell des Petersdoms mit halbrunden Kolonnaden und dem Petersplatz in einer detailgetreuen Miniaturpark-Landschaft unter bedecktem Himmel und umgeben von sattem Grün Detailgetreues Modell des Petersdoms mit großer Kuppel und der sternförmig gepflasterten Piazza San Pietro samt Obelisk in einer grünen Parkanlage mit sommerlichen Bäumen im Hintergrund

Ein wenig verstörend fand ich den Hinweis am WC, ich möge meine Füße nicht im Waschbecken waschen. Wer hatt da schon den Drang dazu? Wer von Euch hat das Schild ausgelöst???

Rotes Verbotsschild mit schwarzem Piktogramm einer Person, die ihren Fuß in ein Handwaschbecken hält, und dem englischen Warnhinweis DO NOT WASH YOUR FEET IN THE SINK

Weiter ging es nach Villach zur Zentrale vom Falle. Mein Campingsessel braucht schon seit letztem Jahr eine Reparatur und natürlich habe ich es nicht bis zu diesem Urlaub gemacht. Also haben wir dort einen neuen gekauft. Die normalen Klappsessel waren alle ausverkauft, also habe ich jetzt auch so einen modernen Klappsessel. Der war saisionbedingt wenigstens im Angebot. Beim Eingang hat mich Astrid gebeten, doch kurz mal den Rucksack zu nehmen… Ein gelbes, rundes Emoji mit braunen Konturen blickt mit einem verschmitzten Lächeln und einem fröhlich zwinkernden Auge nach vorne

Ein Mann mit Brille und orangefarbenem T-Shirt steht lächelnd vor einer grossen Glasfront mit rot-weisser Fassade. Direkt über seinem Kopf hängt ein riesiger roter Trekkingrucksack der Marke Tatonka von der Decke herab

Nach der kurzen Sonnenerholung ging es in Richtung Italien, wo es natürlich wieder pisste. Trotzdem haben wir die Landstraße durch’s Kanaltal genommen, weil das definitiv hübscher als die Autobahn ist.

Schmale Gasse im alpenländischen Ort mit dem Hotel Albergo Cacciatore, dessen beigefarbene Fassade mit brauner Beschriftung und Holzfensterläden auffällt, flankiert von traditionellen Steinsockel-Häusern mit rotem Blumenschmuck unter bewölktem Himmel Eine nasse Asphaltstraße führt in einer langgezogenen Linkskurve durch ein alpines Tal, begleitet von silbernen Leitplanken und einem Tempolimit-Schild von 50. Im Hintergrund erheben sich steile, dunkelgrün bewaldete Berghänge, deren Gipfel und Flanken von tief hängenden, weissen Nebelschwaden verhüllt werden, während darüber ein trüber, bedeckter Himmel lastet Eine nasse Asphaltstraße führt durch eine bewaldete Berglandschaft, während im Hintergrund ein steinernes Viadukt und nebelverhangene, graue Gipfel unter einem bewölkten Himmel zu sehen sind

An Wetter war alles dabei. Regen mit tiefen Wolken bis Sonne. Die Wolken machten es aber schon dramatisch hübsch.

Eine mehrspurige Autobahn verläuft parallel zu einem türkisblauen Fluss in einem breiten Tal, flankiert von bewaldeten Bergen, deren schroffe Gipfel tief hängende Wolken verhüllen Ein breiter, türkisblauer Fluss fließt vor einem sattgrünen, bewaldeten Tal, in dem sich ein kleines Almdorf mit hellen Häusern duckt, während im Hintergrund mächtige, felsige Bergspitzen in dichten, tiefhängenden Wolken versinken

Bei Udine lockerte sich alles auf und die Sonne kam raus.

Freie Autobahn mit asphaltierter Fahrbahn und weißer Fahrbahnmarkierung, flankiert von Leitplanken links und Feldern sowie einer grünen Ortstafel mit den Aufschriften Palmanova und San Giorgio rechts unter einem leuchtend blauen Himmel mit feinen weißen Wolkenstreifen

In Richtung Venedig wurde es wieder dramatischer.

Blick aus der Fahrperspektive auf eine weitläufige Autobahn mit grauer Fahrbahn und weissen Bodenmarkierungen, flankiert von Leitplanken und Betonwänden, unter einem dramatischen, wolkenverhangenen Himmel mit heller, tiefstehender Sonne und blau-grauen Cumuluswolken

Der gebuchte günstige Campingplatz war trotz Navi nicht leicht zu finden. Die angegebene Adresse (südlich von Verona) war mitten in einem Dorf. Also im TomTom den Campingplatz gesucht, den er auch gefunden hat. An der Stelle war ein anderes Dorf. Umkehren ging auch nicht so einfach, weil die Straße an einer Unterführung für uns endete (siehe Quiz). Aber der Campingplatz fand sich zufällig am Weg und er liegt ziemlich genau in der Mitte der beiden falschen Orte. Nett ist er allemal.

Grauer Kastenwagen-Campingbus steht auf einem schattigen Stellplatz mit Kiesboden, eingerahmt von alten Laubbäumen und einer dichten grünen Hecke im Hintergrund Schotterplatz mit hellgrüner Wiese und markanten Trauerweiden im Vordergrund, eingefasst von Holzzäunen unter einem weitläufigen, blau-weißen Wolkenhimmel im Abendlicht

So konnten wir den ersten Abend draußen sitzend verbringen; ich mit neuem Sessel.