Das Warten war schon in Wien lange, weil wir ausreichend früh dort waren. Das Boarding hat uns noch einmal in Erinnerung gerufen, daß wir in Wien waren, so grantig unhöflich ist man sonst kaum. Austrian hat z.B. keine Gruppen auf die meisten Boardingpässe geschrieben. Daher war es wenig verwunderlich, daß das Aufrufen nach Gruppen nicht ganz so gut ging. Aber grantig mehrmals Durchsagen, man soll sich an die Gruppen halten war dann auch kein Erfolg. Sie haben dann aufgegeben und einfach alle Gruppen aufgerufen.
Spannend war, daß sie bis ins Flugzeug keinen Ausweis sehen wollten. Es reichte der elektronische Boardingpaß. Natürlich sind wir mit Verspätung losgeflogen und das Wetter war … durchschnittlich.

Die lukullische Bordversorgung bestand aus einem Becher Wasser und einer nachgebauten Mozartkugel. Was für ein Frühstück! Das Wetter wurde jedenfalls kurz vor Frankfurt richtig freundlich.

In Frankfurt hieß es rennen, denn wir hatten nur 1:15 Umstiegszeit und wir kamen schon verspätet an. Das ist in Frankfurt nicht so schlimm, da man keine weitere Sicherheitskontrollen hat. Aber… Da ist die neue europäische Ausreisekontrolle. Da sind gerade mal 3 Schlangen und die Leute brauchen pro Person sicher zwischen 5 und 10 Minuten. Die meiste Zeit starren die Beamten auf den Monitor und tun nichts. Wirklich toll. Und ja, dann gibt es noch die Kontrolle der Pässe für die USA. Der Flughafen ist auch sehr schlicht und wie es bei zeitknappen Umstiegen so ist, wir hatten den allerletzten Flugsteig des Terminals und fast alle Förderbänder waren außer Betrieb. Was wir nicht wußten: Auch der Flug hatte Verspätung. Wir kamen also gerade zum Pre-Boarding an.
Die Boing 767-8 ist so richtig altmodisch, dafür waren die Flugbegleiter ur nett. Die Strecke führt von Frankfurt deutlich südlicher, sodaß man zuerst Frankreich sieht, dann nur mehr Wasser bis nach Florida.

Am Weg haben wir einem Gewitter ausweichen müssen und in Miami war gerade ein Gewitter am Werken, sodaß wir noch mehr Verspätung aufgezogen haben.

Die neue Spannung war das MPC Verfahren am Handy. Wir haben das schon vorausgefüllte Formular vor Ort mit Selfies ergänzt und konnten gemeinsam zum MPC Schalter gehen. Dort war eine ur nette Beamtin, mit der man mehr geplaudert hat als ein Einreisegespräch geführt hat. Und 5 Minuten später waren wir auch schon durch. Die normale Ausländerschlange hat nach min. einer Stunde Warten ausgesehen.
Unser reservierter Fahrtendienst war natürlich am völlig anderen Ende des Flughafens und es wurde eine Sammelfahrt (Beschwerde ist schon raus), aber wir haben in kürzester Zeit unser Hotel erreicht.
Ein wenig shoppen gegangen (mitten unter den Hotels kosten die Badeanzüge $20) und dann an den Strand. Da hat es noch ein wenig rumgewolkt.

Am Strand habe ich auch gleich das erste Eidechse gefunden und das neue Handy kriegt das echt gut hin.

Abendessen bei Taco Bell, ein wenig Bericht schreiben und dann war bald Nachtruhe angesagt. Zuhause war es schon deutlich nach Mitternacht.
Ach ja, positive Nachricht: Unsere US-SIM-Karten gehen problemlos!