In der Nacht hat es noch einmal gewittert, aber ich habe davon kaum etwas mitbekommen, zu tot war ich vom langen Reisetag. Wir haben überraschend lange geschlafen (knapp 9) und Astrid hatte einmal wieder hunger. Daher haben wir unser Frühstück bei Taco Bell verzehrt, der hat hier 24/7 geöffnet. Astrid hatte die Gorditas, die ich am Vortag hatte, ich bin auf ein Frühstücks-Burrito umgestiegen. Zusammen – wie bei Taco Bell leider üblich – nicht billig, aber man kann den Urlaub mit einem luxuriösen Frühstück beginnen. Nach einer kurzen Pause am Zimmer bin ich raus um die Umgebung zu erkunden. Genau da hat sich wieder eine böse Wolke gezeigt und ich wurde naß. Aber so ein Schauer dauert nicht lange und ich gebe nicht auf. Astrid hat nach dem Check-out in der Lobby auf unsere Sachen aufgepaßt.

Der Pool war noch zu, sah aber auch echt nicht schlecht aus.

Ich bin noch einmal auf die Runde gegangen, weil es kam dann die Sonne raus. Zuerst auf den Strand.

Dann zur kleinen Fußgängerzone, wo sie gerade ziemlich umbauen. Nette Skulpturen sind dort neben den Zeugen Jehovas zu finden.

Einen Block weiter haben sie einen wirklich netten Park. Und sie kümmern sich drum, da wird alles mit Hochdruckstrahlern gereinigt.

Dann war es auch schon soweit, unser Fahrer Ramon, der dann überraschend weiblich war, hat uns zur RV Vermietung gebracht. Wieder am Flughafen vorbei.
Die Vermietung ist uns nie aufgefallen, obwohl wir schon viel in der Gegend waren. Sie ist aber von außen auch echt klein, das Gebäude nur ein unscheinbares Holzhaus. Unser 25ft RV wartete schon, die Zettel waren schnell unterschrieben und damit ging es auch schon los. Genaueres in einer Technikspielecke, aber als Eckdaten: 3m breit, 7.6m lang und 3.7m hoch. Kalifornische Kennzeichen. Die Breite macht sich auch im Innenraum bemerkbar. Im Camper letztes Jahr konnten wir nicht aneinander vorbeikommen, jetzt ist es mehr wie in unserer Küche daheim.

Unser erstes Ziel war ein Walmart. Nur den konnten wir nicht nehmen, eine Parkgarage läßt RVs auch nicht auf das obere Deck. Also zum nächsten Walmart gefahren und einen Großeinkauf durchgezogen. Weil manche fragen, warum kaufen wir Gewand hier. Ich habe extra ein Foto als Beweis gemacht. Das ist eine Damen-Jeans-Hose im Ausverkauf.

Beim dritten Walmart haben wir dann noch das gekauft, was wir beim zweiten nicht bekommen haben und schon ging es auf die Keys.
Im Statepark durfte ich mein erstes Einparkmanöver machen, was ohne Rückfahrkamera spannend ist. Also Astrid muß als Ersatz raus und mit den Händen wacheln. Der Strand ist aber tatsächlich wunderschön.

Inzwischen haben sie von den Australiern gelernt und sie warnen vor dem Getier.

Am Strand entlang geht es zum public Bereich.

Da können Tagesgäste schwimmen gehen. Auch nicht schlecht.

Alleine auf dem kurzen Spaziergang haben sich schon einige hübsche Fotos von Tieren machen lassen.

Nach einem kurzen Besuch bei Publix für Essen, sieht man schon, warum es in dem RV so viel mehr Platz gibt.

Damit war schon der zweite Tag vorbei. Und Astrid kann in ruhe schlafen, Klimaanlage sei Dank.