Heute ging es mit dem Boot rauf auf’s Riff, wobei es schwer zu sagen ist welches Riff denn da genau angefahren wurde; gesagt haben sie es nicht. Man könnte auf Grecian Rocks tippen.
In der früh gab es einen kleinen Ausflug zu CVS, weil wir die Kofferwaage bei Frank vergessen hatten. Also brauchten wir eine neue, damit wir die Größe des Kofferdebakels einschätzen konnten. Die Kofferwaage hat uns dann das Fürchten gelehrt und wir haben noch ein teures Gepäckstück dazugekauft, Austrian App und eSIM-Karten sei dank. Jetzt sind wir uns ziemlich sicher, daß uns kein Taxi so einfach zum Flughafen fährt, aber das haben wir eh schon anders geplant. In Wien werden wir doch wohl eher den Megane nehmen, denn das wird mit dem Scenic und 3 Personen eng. Gestern haben sie btw ein Konzept des neuen E-Space rausgebracht. Da hätten wir mehr Chancen mit den 5 Koffern.

Astrid hat es vorgezogen am Campingplatz zu chillen, ihre Motion Sickness hat ihr schon Bahia Honda verdorben. Dafür hat sie echt gute Fotos von Iguanas auf unserem Platz gemacht.

Ich bin mit einem ‘normalen’ Boot raus auf’s Riff gedüst (worden), heute zum ersten mal kein Katamaran.

Und schon ging es ins Wasser. Man mußte ein paar Meter zum Riff schwimmen, aber schon am Weg dorthin fand sich ein Baracuda und ein Nadelhecht.

Das Riff hat vorwiegend Fächerkorallen und dazwischen geht die Post ab. Hier ohne viel langes Gerede einige Shots.

Die DJI war wieder sehr brav, die Sicht am Riff war super toll und es war auch seicht genug (man hätte teilweise stehen können) zum leichten runtertauchen. Und natürlich, keine Wolke in Sicht und daher gutes Licht.

Das war sicher eines der besten Schnorchelerlebnisse, die ich bisher hatte.

Natürlich wünscht man sich noch besseres Equipment, aber die DJI ist definitiv das beste, was ich bisher hatte. Ein bißl weniger Weitwinkel wäre noch cool, oder die neue Action 5 mit größerem Chip. Aber das sind Verbesserungen auf sehr hohem Niveau. Nach einer Stunde Fotographieren und Filmen (die kommen erst wenn ich zuhause ein g’scheites Internet habe) war der Akku noch 3/4 voll.

Die Crew war auch sehr locker und hat uns einfach die gute Stunde in Ruhe schwimmen/schnorcheln lassen. Auch die Sicherheitsregeln waren sehr kurz. Z.B.Wenn wer über bord geht, hilft schreien, weil sonst hört man ja nix. Dann dreht der Captain um, der zweite wirft es Seil zu und – nicht vergessen – dann werden viele Fotos für Social Media gemacht, bevor die Person wieder ins Boot geholt wird.

Oder: Das Wacheln mit den Armen ist das internationale Zeichen für ich brauche Hilfe. Lautes Schreien ist i.A. sehr passend dazu.

Nach der guten Stunde hat er gehupt, alle sind brav zurückgekommen und gut war es. Naja, gut, ich wollte natürlich noch nicht zurück, aber ich wollte auch nicht alleine am Riff bleiben.

Nach der flotten Rückfahrt hat mich Astrid mit dem RV abgeholt und sie war stolz, daß sie alleine am Campingplatz eingeparkt hat und nichts dabei mitgenommen hat. Wir sind noch zu Publix für Essenfassen gefahren und Astrid hat die umliegenden Geschäfte noch auf kaufbare Waren gechecked, weil da war doch der noch nicht ausgelastete 5. Koffer…