In der Früh war immer noch nicht so ganz sicher, was heute auf dem Programm stehen sollte. Die Preise haben dann doch entschieden. Da wir davon ausgegangen sind, daß der Zoo eher klein ist (auch der Preis sprach dafür), war der Plan am Vormittag in den Zoo zu gehen und am Nachmittag den wolkenlosen Tag im botanischen Garten (der auch noch um die Ecke liegt) ausklingen zu lassen (und das wäre immer noch billiger gewesen als der Safaripark alleine).
War wieder nix, denn der Zoo ist doch überraschend groß. Für US-Verhältnisse mittel, für Europäische Verhältnisse recht groß. Daher blieb es beim Zoo und der botanische Garten kommt beim nächsten mal dran. Die Anfahrt war harmlos (wenn man den Stau auf der Interstate vergißt), denn der Campingplatz liegt gerade einmal 5mi davon entfernt. Nicht vergessen sollte man aber, daß Wochenende war. Damit war der Zoo und der umliegende Park gut besucht. Überraschend war der Gratisparkplatz; nach Florida ist man soetwas nicht mehr gewöhnt.
Der San Antonio Zoo hat auch schon etwas an Geschichte hinter sich. Das sieht man auch, denn es gibt alte, kleine Gehege und neue, sehr schöne. Die Bären haben aber auch in einem älteren Gehege nicht den Streß:

Flamingos gehören in jeden Zoo, so auch in diesen:

Sehr schön groß ist das Gehege der Komodo Warane. Nicht wie sonst üblich ein Innengehege mit wenig Platz, sondern ein riesiges begrüntes Freiluft-Gehege:

Das hat sich auch ausgezahlt, denn die (zumindest nach dortigen Angaben) sensationelle Vermehrung in Gefangenschaft hat 4 Junge gebracht. Zu sehen sind die im benachbarten Reptilienhaus. Die Jungen dürfen nämlich nicht bei den Eltern sein. Komodos fressen alles, auch ihre eigenen Jungen. Die sind daher daran gewöhnt die ersten Jahre auf Bäumen zuzubringen, denn die alten können da nicht mehr raufklettern:

An ungewöhnlichen Tieren gibt es in dem Zoo einiges. Z.B. dieses dreifärbige Eichhörnchen:

Oder Fossas aus Madagaskar:

Sicher weiß man, das es im Prinzip drei Sorten von Krokos gibt: Die Krokodile, die Alligatoren und die Gaviale (siehe folgendes Bild):

Eine große Ausstellung ist den Kröten und Fröschen gewidmet: Toadally nennt sie sich geistiger weise. Hier ein Monsterexemplar:

Die Afrikaecke wird derzeit völlig neu gebaut. Phase 1 ist abgeschlossen und wirkt wirklich sehr schön und modern, fast schon wie Disneys Animal Kingdom. An Phase 2 bauen sie derzeit heftig. Hier ein paar Nilpferdhintern als Vorgeschmack 🙂

Afrikanische Schweine sind auch da (hallo Pumbaa):

Die neuen Teile sind parkähnlich angelegt und die Käfige kaum mehr als solche zu erkennen. In diesem Bereich finden sich zwei begehbare Vogelkäfige:

Wieder ein Kranichversuch und wieder nicht wie im Lehrbuch. Aber es wird schon noch einmal werden…

Faulheit war irgendwie ein Leitthema. Obwohl es für die Gegend eher kühl war (31°C oder so) hat der Nap häufig zugeschlagen. Bei den Löwen…

… und bei den Kangaroos.

Die Hyäne ist als Ausgleich rumgetigert:

Auch ein kleines Reptilienhaus gehört zu dem Zoo. Keine Ahnung was die Eidechse anlinst:

Das Schmetterlingshaus ist ein Zelt und daher nur bis November offen. Der Zusatzpreis von $1 ist absolut zu verkraften:

Es sind zwar nur die üblichen Verdächtigen zu sehen, dafür davon genug:

Und zuletzt noch einen Abstecher ins kleine Aquarium:

Damit war der Tag auch schon wieder rum. Am nächsten Tag ging es nach San Angelo, TX.