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Mein TomTom hatte bisher Highlights und – nennen wir es einmal – Blackouts. Ich habe dank der Unterstützung und eines edlen Spenders (in einer Person) ein Kartenabo für die USA. TomTom ist so hochnäsig, nur US Citizens so ein Abo anzubieten, alle anderen sollen gefälligst dauernd den Vollpreis für eine Karte zahlen. Das kann man auch nicht mit einem USA Konto umgehen, denn sie checken auch die Rechnungsadresse der Kreditkarte. Wenn man aber eine US-Kreditkarte zur Hand hat, geht es dann doch. 🙂

Jedenfalls habe ich noch in LA die neueste Karte bekommen, quasi brand neu. Und tatsächlich, diese Karte ist um einiges besser als die vom letzten Jahr. Viele Geschwindigkeitsangaben sind dazugekommen, viele wurden ausgebessert. Die Tankstellen-POIs wurden upgedated und stimmen nun deutlich besser. Bisher hat er sich auch noch keine Routingfehler geleistet.

NUR, und jetzt kommen wir zu den Blackouts, viele andere POIs sind verbesserungswürdig (und das ist noch harmlos ausgedrückt). Auf der Suche nach dem Scottsbluff NM hat er mich in eine Straße zum örtlichen Golfklub geschickt, die dann dummerweise verendet ist. Das Problem ist schnell gefunden: Der POI lag an einer Stelle, wo es keine Straße gab. Daher hat er mich zum nächstgelegenen Ort gebracht; halt 100e Meter zu tief am Sockel des Bluffs.

Am gleichen Tag hat er sich dann den schlimmsten Schnitzer seiner Kariere geleistet: Die Chimney Rock NHS war ein Verkäufer für Kuhfutter. Der wirkliche Ort liegt 11mi Luftlinie entfernt. Der POI war einfach völlig falsch gesetzt.

Aber sonst, ist das Ding unverzichtbar. Wie hätte ich ohne einen Besuch beim örtlichen Kuhfutterlieferanten überlebt? 🙂

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