Um den heutigen Sonntag zu überbrücken (der Samstag im letzten NP hat schon gereicht) sind wir heute nicht in den Yosemite NP gefahren, sondern haben den erneut sehr warmen (93°F am Nachmittag beim Weiterfahren) und wolkenlos sonnigen Tag im Zoo von Fresno verbracht. Dort war natürlich auch einiges los, aber in Zoos ist das nicht so schlimm. Unsere Route war daher heute recht kurz:
Nach der halbstündigen Anfahrt und dem Bezahlen von $5 Parkgebühr zeigte sich, daß Senioren hier mit 50% Rabatt rechnen können und auch Erwachsene mit $7 mit dem Preis leben können. Es zeigt aber auch, daß der Zoo zu den kleineren zählt. Trotzdem haben wir gute 4.5 Stunden dort verbracht.
Gleich zu Beginn kommt man in ein kleines begehbares Vogelgehege. Man sieht leider im Großteil des Parks, daß er nach einem altmodischen Konzept erbaut wurde und erst jetzt nach und nach Modernisierungen stattfinden. Die Gehege sind daher i.A. klein und mit dicken Gittern ziemlich kameraunfreundlich. Zudem war auch heute der Kontrast mörderisch. Jedenfalls hier, mein erster Vogel aus dem Australasienhaus:

Wieder draußen (wie gesagt, die Häuser sind nicht so riesig) habe ich ein Eichhörnchen beim Vergraben eines Schatzes gestört:

Die Elefanten sind zu zweit, das Gehege ist aber eine kleine Betonwanne:

Der Tapir ist neu hier und wird mit Wassermelone begeistert:

Im Tropenhaus ist es schwül, dafür gibt es kaum Tiere. Die Echse hier ist schon mit dem Baum eins geworden:

Was macht ein Gürteltier, wenn es ausspannen will? Es haut sich in die Sonne wie ein Meerschweinchen unter die Heizung:

Im Regenwaldgehege fliegen auch seltsame Vögel umher:

Der amerikanische Alligator hat sich durch meine Fotos gestört gefühlt und hat mich genauer unter die Lupe genommen:

Kamele sehen immer würdevoll aus, auch wenn sie vor sich hin kauen:

Die Schwarzschwanzpräriehunde sind derzeit nur zu dritt, die beiden Damen sind aber auch schon im fortgeschrittenen Alter und werden medizinisch betreut. Das sagte zumindest die Wärterin, die gerade beim Füttern war. Das jüngere Männchen wurde erst vor kurzem zu den Damen gebracht und versteckt sich seitdem im Bau. Der Ärmste:

Wie fast jeder Zoo hat auch der Fresno-Zoo Flamingos. Bei dem Wetter nett zu fotographieren:

In einem auch eher kleinen Vogelgehege habe ich diesen Kerl gefunden:

Der Wüstenfuchs weiß, was man bei Hitze macht: im Schatten pennen (da habe ich mal das volle 720er Tele ausgefahren).

Auf einer Wiese saß eine Wärterin und zeigte einen der jüngsten Sprösse her: ein nicht einmal 3 Monate altes Ameisenbärenmädl. Sie wird gerade von Milch auf Mehlwürmer umgewöhnt, aber derzeit soll die Mehlwürmer lieber die Wärterin essen, die Milch ist viel besser. Ich habe leider kein Foto von dem Wusel geschafft, weil es keine Sekunde still hält und sich ständig um die arme Wärterin gewickelt hat. Zum Veranschaulichen habe ich aber eine Verwandte erwischt:

In dem Zoo gibt es auch eine Vogelshow. Nichts völlig Neues aber sehr nett gemacht. Verschiedene Vögel können (wenn sie gerade wollen) eine Runde fliegen oder kleine Kunststücke präsentieren. Hier die immer beliebte Sprechprobe eines Papageien:

Der Superuhu durfte auch vorführen, wie lautlos er fliegen kann. Nur wollte er heute nicht wirklich und ist recht lustlos mit klatschenden Flügeln rumgeflogen. Wohl aus reiner Bosheit. Eine Besucherin durfte dann vorne sitzen und ein nettes Foto schießen. Nur blöd, daß sie sich vor dem Tier gefürchtet hat:

Nach der Show konnte man noch ein paar Tiere aus der Nähe betrachten. Der Jungwärter könnte doch sicher auch der nächste Teeneschwarm werden, oder?

Dem Grizzly war es zu warm und er hat einfach ein Mittagsschläfchen gemacht:

Das Schwein aus Afrika ist wohl andere Temperaturen gewöhnt und ist rumgelaufen:

Wer hat die Hochnäsigkeit erfunden? Na scheinbar Schildkröten:

Im Reptilienhaus sieht man in den üblich kleinen Terrarien viele Eidechsen, darunter diese:

Oder diese nette Spinne:

Die Eidechse hat sich von dem AF Hilfslicht echt angemacht gefühlt. Keine Ahnung was sie mir da sagen wollte:

Der Zoo ist in dem großen Erholungspark Fresnos. Darin gibt es auch einen Teich, viele Picknickmöglichkeiten, einen kleinen Prater und was weiß ich sonst noch. Am Eingang haben sie auch Platz für diese Lok gefunden:

Da man mir gesagt hat, daß auch Downdown Fresno nicht so schlecht sein soll, bin ich mal schnell durchgefahren. Da muß ich wohl ein wenig falsch gewesen sein, denn das war so ziemlich das Spannendste was ich finden konnte:

Die restliche ¾ Stunde Fahrt war schnell geschafft und schon waren wir am Ziel des Tages: Coarsgold, CA.