Da das Wetter gerade sehr unberechenbar ist und verschiedene Wetterdienste verschiedene Sachen sagen, sind wir einfach auf gut Glück West Palm Beach zu unserem geliebten Safaripark gefahren.
Die ganze Fahrt entlang der Küste brannte die Sonne hernieder. Es war selbst für Florida sehr warm, 34°C waren angesagt. Bei Walmart war es der Eismaschine zu viel und sie ist verstorben, was bei dem Wetter wenig Freude bei den Kunden aufkommen lies; inkl. mir. Also habe ich Eis bei einer Tankstelle gekauft. Jedenfalls sind wir erst gegen 14 Uhr beim Campingplatz angekommen, und es zogen, nur 15mi im Landesinneren, einige Wolken rum. Zahlt sich da der Safaripark aus? Das gute Ding kostet immerhin 31.50$ (+12% Steuer) pro Person.
Am Campingplatz wurde uns ein Angebot gemacht. Wenn wir zwei Nächte bleiben, bekommen wir Tickets, wo der zweite Tag gratis ist. Deal. Also sind wir am Nachmittag nur eine schnelle Runde gefahren, genauer wird erst am kommenden Tag geschaut.
Nicht nur wir fanden es ziemlich warm (und die Luftfeuchtigkeit war wohl bei 100%), auch die einheimischen Tiere waren sehr auf der faulen Haut. Im Schatten. Es war noch ungewöhnlich hochsommerlich.

Alle Tiere saßen oder lagen im Schatten, alles ausgebreitet und Schnauze/Schnabel offen.

Da Löwen Katzen sind, ist da nie viel Action angesagt. Alles ganz gemütlich.

Die Auslaufflächen dort sind gigantisch. Da hat man als Tier echt keine Sorgen eingesperrt zu sein. Das Futter kommt ja eh von ihren Dienern.

Selbst die immer rumrennenden Springböcke waren auf der ruhigen Seite. Nur zwei Männchen haben halbherzig ein wenig Kopfgestoßen.

Die Wasserbüffel waren so gut wie schon lange nicht zu sehen. Sie haben nur bei dem Wetter das Wasser sicher nicht verlassen.

Die Tiere dürften auch sehr fruchtbar sein, überall sieht man Junge und die Zahl der Tiere ist beachtlich.

Wofür die am Hintern eine Zielscheibe haben, weiß ich nun auch nicht. Ist aber anscheinend rassebedingt.

Ganz süß ist das Baby Rhino. Immer bei der Mama und hüpft tollpatschig durch die Gegend.

Auch bei den Zebras schmeckt es am besten bei Mama. Die Streifen haben aber auch echt was, denn wieviele sind das da am Bild?

Das Gratisessen lassen sich auch wilde Tiere freiwillig schmecken.

Von den Affen war bei der Wärme nicht viel zu sehen. Aber die Gehege sind riesig. Da will man eingesperrt sein.

Auch die Herde der Giraffen wird immer größer. Und das am Bild ist nur die Hälfte…

Nach der Runde wollten wir schnell zum Campingplatz und in den Pool. Aber gerade wie wir umgezogen waren, donnerte ein Gewitter daher und sie haben aus Sicherheitsgründen den Pool gesperrt. Na gut dann erst am nächsten Tag in den Pool.
Knappe 4 Stunden später kam auch schon wieder der Mond hervor.
