Der Lion Country Safari Park–Part2

Die längste Fahrt war heute zum Walmart für Eis und andere Kleinigkeiten. Ein fast fahrtloser Tag somit!

In der Nacht hatten wir tierischen Besuch. Der Mist war ausgeräumt und die Bank zeigte ihre Fußspuren. Immer diese Waschbären.

Vom Campingplatz ging es gleich wieder in den Safaripark, dieses mal bei strahlendem Sonnenschein. Wir sind die Runde zwei mal gefahren, bevor wir in den kleinen Innenbereich gegangen sind. Wie bei Tierparks so üblich, könnte man da sicher noch 1000 mal durchfahren und immer wieder andere Fotos bekommen. Wenn sich noch zusätzlich das Licht dauernd ändert, wie hier in Florida, dann kann man dort Tage verbringen.

Es war immer noch echt warm, sodaß der prinzipielle Schattenbezug der Tiere weiter aufrecht blieb. Trotzdem waren sie am Vormittag noch deutlich munterer als gestern. Es gab auch frisches Futter.

Die Löwen haben sich sogar bewegt.

Die eselartigen Pferde wuzeln sich im Sand, die Wasserbüffel bleiben im Wasser, aber bewegen sich zumindest.

Manche Hörndlviecher produzieren sich, als wollten sie Werbung machen, andere verstecken sich im Buschwerk.

Vogel auf Hörndlviech scheint kein Problem zu sein.

Die Sträuße betteln wild und waren bei anderen Leuten offensichtlich erfolgreich. Die strecken ihren Hals ohne Sorgen in Autofenster rein.

Es scheint bei den Fotos immer so leicht zu sein sie zu machen, aber man stelle sich vor, das Vieh liegt in der Wiese.

So viele Zebras habe ich dort noch nie gesehen. Müssen wohl auch sehr fruchtbar sein.

Das Tapir war nur von seiner Schüssel mit Futter fasziniert; da konnte rundherum passieren was es wollte.

Irgendwann wird man einfach zu groß, um von Mama Milch zu trinken. Das kann man hier wörtlich nehmen.

Auf der zweiten Runde haben sich die Löwen schön langsam zur Ruhe begeben.

Die Tiere haben i.A. keinerlei Respekt vor Autos. Ist so, als würden sie nicht existieren. Da kann man schon einmal ein paar Minuten hinter einigen herfahren, die es absolut nicht eilig haben.

Je nach Lichtlage kam ich noch zu einigen hübschen Hörndlviehfotos, wobei dort das 1000er Tele wieder voll ausgefahren werden kann.

Die Menschenaffen waren immer noch im Schatten am Pennen. Da ist wohl selten Action angesagt.

Die Affen im Fußgängerbereich waren agiler. Wer hat nicht schon gesagt, Dich hänge ich am Schwanz auf. Der macht das freiwillig.

Giraffenfüttern ist mit $2.50 für 3-4 Blatt Salat ziemlich teuer. Die Giraffen lassen sich aber kein Blatt entgehen. Wenn da die Zunge einmal um das Blatt gewunden ist, gibt es keine Chance mehr es zu halten.

Am Weg zurück zum Campingplatz wollte diese Eidechse Selbstmord begehen. Die laufen mit angelegten Vorderbeinen auf den großen Hinterbeinen flott durch die Gegend. Der wollte es mit meinem Auto probieren. Und tatsächlich, ich habe gebremst. Für ein Foto.

Der Pool war dann unser Ziel für den Nachmittag. Das Wasser hat sicher 35°C, denn man geht da rein wie in eine Badewanne. Und ich bin nicht mutig.

Rausgescheucht wurden wir wieder von einer Gewitterwarnung. Also einkaufen gehen. Das Gewitter kam aber dann eh nicht, die Wolken haben nur einen schönen Sonnenuntergang geschaffen.

Am nächsten Tag sollte es gegen Westen gehen, denn da sollte die Gewitterwahrscheinlichkeit am niedrigsten sein.

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