Ein Tag mit Astrid’s Großeltern bei extrem schlechtem Wetter. Aber trotz des Wetters ein super Tag.
Es sollte den ganzen Tag hindurch schütten. Was für eine Aussicht. Aber eigentlich waren wir garnicht wegen der Aussicht gekommen, wir mußten hier einiges erledigen. Ganz von den angenehmen Seiten des Besuches abgesehen, ging es darum, alle notwendigen Sachen für kommende USA Reisen hier zu lagern, da in LA sehr kurzfristig kein Platz mehr für uns und unsere Sachen war. Hier ist jetzt nicht völlig korrekt, denn das alte Familienhaus der Busbooms sollte in Kürze geräumt werden. Zu viele Stufen und zu weit weg von der Dorfmitte. Daher war unser Plan, die Sachen bei Onkel Frank zu lagern, der nur wenige Meilen entfernt in Champaign wohnt. Natürlich kann man dann aber schon den für die Jahreszeit frühen Muß-Besuch mit dem Angenehmen verbinden und Astrids Großeltern besuchen. Ein Großteil des Tages wurde daher nett Geplaudert. Z.B. über das neue Haus, das gerade gebaut wurde. Und weil man es leichter hat über etwas zu reden, das man auch gesehen hat, sind wir die paar Meilen hingefahren.
Der Regen strömte immer noch gnadenlos, es windete wie blöd, sodaß Außenaufenthalte sehr eingeschränkt waren. Daher nur dieses Foto im Rennen vom neuen Haus.

Wer es immer noch nicht glaubt, daß amerikanische Häuser vorwiegend aus Holz sind, hier zwei Innenansichten. Man beachte auch den Tornadoschutzraum in der Garage, der tatsächlich gemauert ist.

Einiges an Zeit ging auch für die Räumerei drauf. Wir mußten das ganze Auto ausräumen, so als wären wir schon am Ende der Reise. Ab sofort hatten wir nur mehr ein Lightgepäck, denn entweder mußten wir es in LA wegwerfen, es ins Fluggepäck bekommen oder per Post quer über den Kontinent verfrachten. Da unser Zeugs in hübschen Boxen gelagert werden sollte, haben wir uns entschlossen vieles schon an dem Tag zu Onkel Frank zu bringen, denn in den Boxen braucht das echt viel Platz. Ich bin also nach Champaign gefahren, während Astrid weiter tratschen konnte. Der Regen lies unterwegs hie und da nach, die Felder sahen aber dramatisch aus.

Dank Onkel Frank’s Hilfe konnte ich die Boxen in seinen Keller verfrachten und schon machte ich mich wieder auf in den Norden. Astrid hat noch einmal alles im Kofferraum durchsucht.

Dann konnten wir mit dem Neueinräumen beginnen. Wir haben auch Georgs Ersatzzeltgestänge probiert. Irgendwie ist sein Superaluminium nicht super genug:

Am Nachmittag bin ich noch einkaufen nach Rantoul geschickt worden. Wohl, damit der Christian auch genug Auslauf bekommt und nicht einen Haussitzkoller bekommt. War aber eh alles echt nett. Der Tag ging mit einem guten Abendessen zu Ende und Astrid’s Großmutter hat uns eine Torte zum Hochzeitstag gekauft. Sie hat daran gedacht!

Nach einer zweiten Nacht sind wir bei überraschendem Sonnenschein aufgestanden. Eigentlich sollte es ja noch regnen, aber über solche Überraschungen wird man nicht meckern. So kamen wir noch zu einem Abschiedsfoto vom Haus.

Zwei Nächte im alten Busboom-Haus, das bald verkauft wird. Es war auch der letzte Besuch, wo wir Astrid’s Großvater erleben konnten; er starb noch im gleichen Jahr.