Disney Parks – Teil 3 – Animal Kingdom

Da für das Wochenende ein tropischer Sturm angekündigt war, gleich der dritte Park in Serie.

Die Umplanung hat uns zwar die beliebten Fastpasses für die neuen Pandora Fahrten gekostet, aber was soll man machen, wenn ein Sturm kommt. Wir waren auch sehr gespannt, wie es uns gefallen wird, denn beim letzten Besuch waren wir schnell durch. seit dem sind aber gleich zwei neue Länder dazugekommen… Also mal sehen.

Der Eingangsbereich wird gerade völlig neu gebaut (keine Ahnung was da hinkommt), man hatscht daher durch Absperrzäune. Sehr undisney-like. Der Eintritt hat zum ersten mal gut geklappt, ein Hoch auf die Disney-Dame von gestern. Und schon kommt man in die Oasen-Area: ein tropischer Wohlfühlbereich.

Natürlich waren wir auf Pandora gespannt. Also schnell am zentralen Lebensbaum vorbei nach Pandora.

Die Umsetzung von Pandora ist gigantisch (ich wußte nicht einmal, daß Disney da die Rechte hat)! Da hat sich ein Designer völlig ausgetobt!

Wir sind hier zum ersten mal auf die River Journey gegangen. Eine Bootstour ähnlich it’s a small world, halt durch die Welt der Na’vi. Wirklich gut gemacht, die wenigen versteckten Monitore machen es noch besser. Da aber alles so hübsch leuchten soll, ist es seeeeeeehr dunkel drinnen und da kam auch meine Kamera an ihre Grenzen. Ich habe beim zweiten Durchgang am Nachmittag dann einfach ein Video gemacht und die Bilder da rausgeschnitten; geht besser.

Nach der Fahrt kamen wir überraschend in die Sonne, denn an dem Tag hat es ein wenig rumgezogen. Pandora mit Sonne, ganz anders.

Wieder am Lebensbaum vorbei ins Dinoland.

Dort haben wir die Dinofahrt gemacht, die es auch schon beim letzten mal gegeben hat. Technisch ist es wie Indiana Jones, nur durch Dinos. Da es auch hier auf Lichteffekte ankommt, dunkler als Indi.

In Afrika spielte es sich am Nachmittag dann schon ziemlich ab. Characters liefen herum und begeisterten die Kinder.

Wir haben die kurze Wartezeit bei it’s tough to be a bug genutzt. Der bekannte sehr nette 4D Film im Lebensbaum.

Bis zu dem Zeitpunkt hatten wir noch wenig Animals. Am Ufer des Rundkanals steht ohne ein Gehege zu sehen (aber da ist schon eines) ein afrikanischer Schwarzstorch.

In Afrika sind am Nachmittag auch die Straßenakrobaten. Musik mit afrikanischem Tanz und Akrobatik. Wenn man sich Zeit nimmt, kann man da sicher eine Stunde verbringen.

Auf dem Weg zur Safari sind wir auf die afrikanische Tierrunde gegangen. Es fängt mit süßen Äffchen an, die gerade Nachwuchs bekommen haben. Der Nachwuchs war aber zu hyper, als daß ich ihn sinnvoll erwischt hätte. Die Eltern waren dafür fertig genug.

Das Okapi ist angeblich sehr bedroht und – auch wenn es nicht so aussieht – ein naher Verwandter der Giraffe. Hier ist das Mädl zu sehen, der Mann ist gerade zum Kindermachen ausgeliehen.

Die Hippos waren gerade gut versteckt, aber das Wasser für die Fische war so klar, daß es geniale Aufnahmen von oben gab.

Das begehbare Vogelgehege ist riesig. Dort will man gerne Zootier sein. Insgesamt sind es sicher nicht allzuviele Tiere in Animal Kingdom, aber die Gehege sind vorbildlich und sind von einem echten Leben in Freiheit kaum zu unterscheiden.

Die Gorillas haben mehrere Gehege und jedes ist so groß wie halb Schönbrunn. Das ist einfach nur cool.

Danach war die Warteschlange bei der Safari so kurz, daß wir nicht auf unseren Fastpass gewartet haben und einfach so mal reingehüpft sind. Den Actionteil mit der ‘einstürzenden Brücke’ haben sie rausgenommen und sie konzentrieren sich auf die Tiere. So hört man, daß es wesentlich weniger freilebende Giraffen wie Elephanten gibt! Dafür haben sie dort gerade Nachwuchs bekommen.

Die Rhinos sind dort nicht durch einen Zaun vom Safarifahrzeug getrennt. Der Fahrer hatte ziemlichen Respekt…

Am afrikanischen Dorf vorbei ging es wieder nach Pandora. The flight of passage war angesagt.

Die Warteschlange war auf einem Rekordtief von einer Stunde. Sie habe echt viel Platz zum Warten gelassen, sodaß man in der Stunde einen mittleren Wandertag zurücklegt. Erst ins Gebirge rauf, dann durch Höhlen bis zur Station.

Der Ride ist dann tatsächlich die beste 4D Animation, die ich bisher gesehen habe (inkl. Universal). Prinzipiell basiert es wohl auf der Technik von flight the world, aber man sitzt auf dem Banshee und spürt ihn sogar atmen. Man bekommt Düfte der Umgebung eingeblasen, Wasser spritzt und es ist einfach nur toll.

Wie wir wieder nach Pandora rauskamen, schien die Abendsonne freundlich.

Nach einer kleinen Stärkung ging es nach Asien zu den Rafts.

Zuerst habe nur ich mich getraut naß zu werden. Wirklich naß wird man dort nicht vom Raft, sondern von den Elephanten am Schluß, wo Zuschauer auf einen spritzen können.

Ok, wenn man Pech hat, wird man auch früher naß.

Ich habe dann auch Astrid überredet, da die Warteschlange 0 war. Wire haben sogar unser eigenes Raft bekommen. Astrid hat aber nur mit Sicherheitsmaßnahmen zugestimmt.

Wieder zurück in Pandora ging es noch einmal auf die River Journey, damit es dunkel genug für coole Außenaufnahmen wird.

Von dort dann im Laufschritt zur zweiten Abendshow, Rivers of Light. Wieder vorbei am nun schon hübsch beleuchteten Lebensbaum. Neu ist, daß sich hie und da ein Tier löst und am Baum herumläuft. Es lebe die Laser-Projektion.

Wir hatten Fastpasses für die Vorführung, aber es wäre ohnehin genug Platz gewesen. Die Abendshow ist feuerwerkslos, hat aber jede Menge Licht, Wasserfontänen und Feuer.

Und natürlich die passende Musik mit Projektionsvideos.

Das volle Video kommt dann auf die Homepage.

Zusammenfassend ein super Tag und das erste Land, wo wir NICHT an dem einen Tag durchkamen. Wir haben nichts aus Asien gemacht und es gibt noch Sachen, die wir gerne wiederholen wollen. Also scheint es aus aktueller Sicht, als wäre das Land ein Fall für eine Wiederholung (an Stelle von Epcot).

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