Einzug ins Paradies – Keys day 1

Der Tag begann mit einem kleinen Regenschauer, der sich aber noch verzog, bevor wir zum Auto gingen. Wir mußten unser sehr gutes Motel verlassen, aber wir freuten uns auf einen der Höhepunkte dieser Reise: 5 Nächte auf den Keys. Für uns war es ein Kompromiss: Wir nehmen ein Motel (mit Klimaanlage) und Astrid fährt mit auf die Keys. Ich wäre ja lieber im Zelt geblieben, aber Bahia Honda SP meint seit dem wir angekommen sind: Es ist kein Platz (egal wann) verfügbar und man kann sich auf die Warteliste auf Platz 340 oder so einreihen.

Also alles aus dem Motel ausräumen, ab ins Auto. Ein Starbucks zum Munterwerden und zum lokalen Obststand ‘Robert is here’. Unsere kleinen Obststände haben wir nicht geschafft, weil es einerseits durch die Verbreiterung der 997 weniger gibt und wir da noch kein Bargeld hatten. Blieb also bis zur Heimfahrt der hier. Sehr bekannt und direkt an der Einfahrt zum Everglades NP.

Die Preise sind entsprechend hoch, wir haben aber wenigstens Apple Bananas (schmecken wirklich wie Bananen mit Apfel) und Carambol (Astrid ist seit Fruit & Spice sehr davon angetan) gekauft, denn da hatten sie scheinbar so viel, daß sie es losbekommen wollten. Von den Früchten haben kaum welche die Fahrt auf die Keys überstanden.

Auf der Fahrt haben wir noch ein abziehendes Gewitter ‘gefunden’, aber je näher wir Marathon kamen, desto schöner war es.

Das Zimmer ist echt super: Ein großes Zimmer mit voller Küche und riesigem Kühlschrank. Da werden wir die 5 Nächte gut aushalten können.

Weniger gut sind die Schnorcheloptionen. Es sind so wenige Leute hier, daß sie extrem teuer wurden (ein Boot durch wenige geteilt ist halt deutlich mehr pro Nase) oder gleich den Betrieb eingestellt haben. Da wir keine Lust verspüren $69 für 1x Schnorcheln pro Person zu bezahlen, suchen wir mal in Ruhe nach Alternativen. Für heute Nachmittag ging es an den schon bekannten Horseshoe Beach. Über die 7miles bridge.

Der Strand ist ziemlich versteckt und zum Glück gehen da nur ein paar Einheimische hin. Also ziemlich leer.

Der Strand an sich ist nicht so toll (also kein Sand oder gute Liegefläche), spannend wird es jedoch unter Wasser, denn da ist es ein fast vollständiger Riffersatz. Eigentlich sind wir davon ausgegangen, daß meine optischen Taucherbrillen hier in den USA lagern. War aber nicht so. Also haben wir rechtzeitig über Amazon welche gleich hierher bestellt und die haben wir heute getestet. Wir, weil Astrid jetzt auch optische Taucherbrillen hat. Und wir waren von den doch eher günstigen Taucherbrillen extrem überzeugt! Kann ich daher nur absolut jedem empfehlen.

Das Wasser war auch hier einfach geil warm, die Sicht war ok. Am Nachmittag hat leider die Sonne von der ‘falschen’ Seite geschienen, sodaß die Fotos noch deutlich Luft nach oben haben.

Dieses Jahr habe ich gleich auf die ‘echte’ Unterwasserkamera verzichtet und bin nur mit der Action-Cam unterwegs. Da könnte man wohl auch für das nächste mal aufrüsten.

Offenbar hilft es Astrid, wenn sie die Sachen genauer sieht. So hat sie bei dem Hai nicht mal gequietscht.

An dem Strand schnorcheln ist nicht wie am Mittelmeer, wo man sich schon freut wenn man 2 Fische gleichzeitig sieht. Hier geht es um die Frage ob es 20, 100 oder vielmehr auf einem Foto sind.

Für den ersten Schnorchelgang bin ich sehr zufrieden. Die neuen Brillen passen und man sieht gut, die alte Action-Cam ist brav (hält dicht und läuft nicht an) und das Wetter ist super (32°C und sehr sonnig).

Astrid war happy, daß das Wasser völlig glatt und wellenfrei war und sie daher ganz ohne motion sickness Tabletten die gesamte Zeit mitschwimmen konnte.

Ach ja, Iguanas gibt es an dem Strand natürlich auch.

Da Astrid zumittag sehr unzufrieden mit dem BurgerKing war (sehr fettig, grausliches Bun, Käse aus der Tube, …) sind wir zum Publix gefahren und haben uns Salat und Huhn besorgt. Und für mich gab es noch eine Fiesta Chicken Suppe. Das war ein Festmahl. Wir ‘residieren’ btw im oberen Stock.

Der Pool hier ist klein, aber wir wollen eh lieber ins Meer. Damit blieb uns noch den Sonnenuntergang zu genießen und sich auf die kommenden Tage zu freuen.

Kommentar hinterlassen