Heute ging es mehr oder weniger entlang der Küste in den Süden. Das Highlight sollte ein kleines Aquarium sein.
In der Früh hat Astrid geduscht und da es noch kalt war, wurde eine neue Form der Kopfbedeckung erfunden.

Gleich gegenüber der Ausfahrt des Campingplatzes standen zwei Rehe. Zunächst glaubten wir, da hat sich wieder wer Attrappen hingestellt, aber da fingen sie zu betteln an.

Im Auto ging es in südliche Richtung los.

Ein Schild erklärt uns, man soll die 101 und nicht die 401 nehmen, weil da irgendwo was gesperrt ist. Na wenn sie meinen… Einigen Meilen später, nachdem wir schon mehrmals abgebogen sind, steht recht kommentarlos eine Flagge mit ‘road closed’. AHHHH, sie meinten UNSERE Straße. Der Hinweis wäre bei der letzten Abzweigung essentiell gewesen. Ok, dann alles zurück und die Detour gefahren. Manchmal wären Hinweise schon sehr praktisch… Auf der Brücke kamen die Straßen dann wieder zusammen.

Damit waren wir in Oregon. Und wir fanden als Einkaufspause einen Fred Meyers (der hat übrigens mit Kroger alle Safeways und Albertson gekauft. So um die 700000 Angestellte!!!). Die Dinger sind doppelt so groß wie Walmarts, sie haben aber zumindest im Food Bereich auch nur Walmart Qualität.

Wir sind zum Safeway für ein Frühstück gefahren, Tanken war dafür (im Vergleich zu ortsüblichen Preisen) günstig. Als nächstes hat mein TomTom wieder einen Abkürzer gefunden. Rallyfahrer würden es eine Sonderprüfung nennen. Ur kurvig, ur bucklig und full speed. Macht fast Spaß!

An der Küste zurück wurde unser alter Bekannter, der Nebel des Grauens wieder deutlich stärker. Daher sind die Küstenbilder immer ein wenig neblig. Das war keine dreckige Linse oder so.

In Oregon lieben sie Brücken. Von kleinen bis extrem großen. Man wechselt da schnell.

Damit waren wir schon am Aquarium. Der Parkplatz und der Eingangsbereich sind wie von einem Disney-Park. Wir waren überrascht. Beim Eingang haben sie uns dann erzählt, daß zwei Exhibits wegen Renovierung geschlossen waren. Das konnten wir nicht verhindern. Und schon waren wir im Aquarium. Zunächst hat man zwei Aussichten in den anschließenden Kanal. Hinweise sagen, was man in der freien Wildbahn sehen könnte. Wir haben halt nix gesehen.
Also gleich zum großen Tunnel. Das Becken dahinter ist leider quasi ohne jede Deko und die Fische paddeln durch den großen Tank. Naja…

Gegen Ende des 3. Tunnelteils kommen dann doch ein paar kleine Dekosachen dazu.

Also zum Vogelgehege. Da haben sie alle 4 Sorten der Puffins. Leider auch auf quasi reinem Beton.

Laut Wärterin hat der zweite Vogel schon 37 Jahre am Buckel. Dafür hat er sich gut gehalten (die folgenden Fotos kamen nun doch mit meiner RX10IV zustande, alle anderen sind Xperia 1 V)

Im Dunkelbereich sind Seesterne, ein Oktopus und eine Seespinne zu sehen. Ein Lob an mein Handy.

Eine Muräne und Anemonenartige folgen.

Die Seelöwen waren meinen Kameras zu flink, die Otter habe ich erwischt.

Und das war es dann auch schon wieder. Für den Preis ist das Aquarium deutlich zu klein. Die Besucher haben wesentlich mehr Deko und Platz als die Insaßen. Das ist sehr schade.
Also gleich weiter zum nahen Campingplatz. Am Weg dorthin hat man noch hübsche Meeresausblicke.

Das Zelt war schnell aufgebaut, also noch die nahe Brücke fotographiert.

Dann ging es zurück nach Newport, um noch einen Fred Meyer und einen Walmart zu besuchen, bevor es früher Dinner bei Taco Bell gab. Wieder in Richtung Campingplatz bekamen wir noch nette Fotos einer alten Brücke und des alten Leuchthauses.

Am nächsten Tag sollte es nun doch zum Crater Lake NP gehen. Die Wettervorhersage ist auf sonnig aber kühl gewechselt. Das wird dann wieder ein Motel werden, denn leichten Frost brauche ich nicht im Zelt. Und Astrid hat für morgen ein anderes Highlight: der erste in-n-out des Jahres; es gibt sie auch schon vereinzelt in Oregon.