3 Tage Moab im Schnelldurchlauf

Die drei Tage in Moab waren alle sehr lange und ich habe mir zusätzlich eine mächtige Verkühlung eingetreten. Das aufgenommene Footage ist extrem, sodaß ich da ein wenig zeit brauchen werde, um die 3 Einzelberichte zu machen. Daher, um nicht so ein großes Loch aufzureißen, hier eine Kurzzusammenfassung.

Tag 1

Wir sind in unter einer Stunde nach Moab gefahren und haben uns gleich zum Arches NP aufgemacht. Das haben wir uns gleich abschminken können, weil der so voll ist, daß man Einfahrtszeiten buchen muß. Haben wir gleich vor Ort am Handy gemacht, aber es war nur mehr 14-15 Uhr an dem Tag frei, die nächste Woche war bereits komplett ausgebucht.

Daher sind wir zum Canyonlands NP gefahren. Dort braucht man keine Reservierung, aber die Schlange ging bis zum Schild: At least 1 hour from here.

Also gewendet und zum dead horse SP gefahren. SP erkennt den NP pass nicht an, also 20$ Eintritt gezahlt. Die Aussicht ist hübsch, unser Picknick war toll, aber es war sicher keine 20$ wert.

Dann sind wir in die Stadt gefahren und Astrid hat 2 Tage ATV Fahren gebucht (ja, Astrid bestand darauf). Am ersten Tag geführte Tour, am zweiten Tag auf eigenen Beinen.

Und schon war es Zeit zum Arches NP zu fahren. Trotz Reservierung muß man eine halbe Stunde warten, bis man eingelassen wird. Dann haben wir den NP im Schnelldurchlauf gemacht, weil Wiederkommen wäre nur vor 7 Uhr früh ohne Ticket möglich gewesen.

Am Abend habe ich auf Mexikanisch bestanden. In Moab gibt es einen Fast Food Mexikaner, der wirklich gutes Essen macht. So gut, daß es sogar Astrid mag. Wir sind daher jeden Tag zum Frühstück und Abendessen dorthin gegangen.

Tag 2

Wir sind früh aufgestanden um beim Mexikaner Frühstücken zu können und sind dann zur guided Tour gefahren. Ich wollte die 5stündige poison spider Tour machen. das ist eine der technisch schwierigsten Trails, wie wir dann erfahren haben. Der Guide war extrem gut und weil wir uns während des Fahrens so gut gesteigert haben, hat er weniger Stopps und keine Sandfahren gemacht, sondern ist noch einen großen Teil vom golden spike gefahren (noch schwerer). Wir waren nur noch mit einer Familie (2 ATVs) unterwegs, weil sich die meisten die Tour nicht trauen. Da haben wir erfahren, es gibt auch noch eine sunset Tour von hell’s revenge. Hat Astrid gleich dazugebucht (arme Kreditkarten).

Nach einer Starbuckspause ging es mit dem gleichen ATV zu hell’s revenge. Leider hat sich die Runde eine Tussi gekrallt (wir sind davon ausgegangen, unser Guide macht auch die sunset Tour), die ich nur als schlechte Dauerquatscherin einstufen kann. Trotzdem sind wir so die Tour gefahren, einen Teil dann mit Scheinwerfern in der Dunkelheit (ich mit Sonnenbrillen, weil ich die normale Brille vergessen habe). Ich kann jetzt behaupten: Das kann ich fast blind fahren! Winking smile

Tag 3

Wir haben uns das ATV den ganzen Tag gemietet. Ich war da schon mit Schnupfen angeschlagen und mit Medikamenten fahrfähig gemacht. Wir sind zunächst zu Fins & Things aufgebrochen. Die war nach den anderen Touren extrem lustig und selbst Astrid war entspannt. Danach sind wir zu chicken corners gefahren und haben den Canyon bewundert. Und da Astrid im Canyon zuerst gefahren ist und sich was zugetraut hat, ist sie zur zweiten Runde von Fins & Things aufgebrochen. Sie hat das erste Stück bis zu einer Wand auch hervorragend gemeistert. Den Rest bin ich dann gefahren, Astrid ist Drohne geflogen.

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