Taronga West Plain Zoo – Tag 2 und ab nach Canberra

Zuerst eine entspannte Runde mit Frühstück im Zoo und dann ab an den südlichsten Punkt unseres Trips.

Der Tag begann bewölkter als vorhergesagt. Daher haben wir ohne kräftige Sonne auch gut und lange geschlafen. Wir sind daher direkt zum Zoo gefahren und haben den zweiten tag des Tickets genutzt. Heute am Montag war es viel ruhiger und wir konnten in aller Ruhe mit dem RV durch den Zoo fahren. Ohne der schönen Sonne sind die Bilder nicht besser geworden, daher nur wenige an dieser Stelle. Z.B. hier die Fotos eines Hippogeheges. Das ist Platz zum Schwimmen.

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Beim Aussteigen für den Picknickplatz standen die zwei Roos quasi vor mir. Das sind halt wilde Roos, die auch gerne dort im Zoo leben.

Beim Frühstück im Zoo waren wir gleich wieder von allen möglichen Vögeln umgeben. Große und kleine Papageien, Dino Vögel, Kakadus, potato hawks, Irokesen Tauben, Enten, … Alles frei. Wäre bei uns schon ein eigenes Vogelhaus. Nach dem Frühstück war Action bei den Giraffen angesagt, weil da bald die Fütterung begonnen hat. Und bei den kleinen Bucks hat es schon Futter gegeben.

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Da wir noch über 400km Landstraße vor uns hatten, mußten wir nach der ersten Runde auch schon los in den Süden. Natürlich noch mit Kaffee bewaffnet. Die Landstraße war wieder überraschend ländlich für eine Hauptstraße zur Hautptstadt Australiens. Auf Autobahnen setzen sie das Limit gleich auf 60km/h runter wenn sie mal keine Linien gemalt haben, hier ist es allen egal.

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Was ihnen nicht egal sind, sind Baustellen. Selbst wenn da garkeine Baustelle mehr ist, sondern nur ein Stück Asphalt neu ist, drehen sie das Limit auf 60km/h runter. Bei Baustellen mit Bauarbeitern gleich mal auf 40km/h. Hektisch fährt in Australien keiner und die echt langsamen sind immer PKWs. Mit der Zeit wurde es draußen wieder grüner und nebenbei sonniger.

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Die Dörfer sind immer noch 30 bis 60km von einander entfernt, auf der Strecke konnten wir daher die Dörfer quasi an einer Hand abzählen. Trotzdem wohnen manche Leute zwischen den Dörfern im Nichts. Da muß man es schon einsam mögen, denn nicht alle Dörfer haben überhaupt etwas zum Einkaufen.

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Im quasi größten Dorf Cowra gab es sogar einen Macca, wo wir eine kleine Erfrischung mit Füße vertreten vereint haben. Da wir einmal TomTom nicht gefolgt sind, sondern Astrids Eingebung, ‘fanden’ wir die historische Brücke (statt der neuen).

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Astrid ist nach dem Snack wieder sehr ‘nachdenklich’ geworden, ich fand die Landschaft interessant. Leben wollen wir dort nicht, aber durchfahren ist wirklich interessant.

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Dann plötzlich die Sensation am Horizont: der erste Windpark, den ich in Australien gesehen habe.

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Ganz kurz kamen wir auf die Autobahn Sydney – Melbourne, bevor wir auf die Straße nach Canberra abgezweigt sind.

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Beim ersten Durchqueren von Canberra ist uns nur eine Kleinigkeit abgegangen: Die Stadt. Es gibt wohl Stadtautobahnen, aber nirgends Häuser oder Geschäfte, die eine Stadt i.A. ausmachen. Das ist laut Karte das Zentrum und das war das städtischte was wir gefunden haben.

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Der Campingplatz ist in einem südlichen Vorort und da gibt es tatsächlich Häuser. Wir sind mitten in einem Wohngebiet und da ist es überraschend ruhig.

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Abendessen waren wir bei einer Canberra-lokalen Asienkette. Wokitup. Ein Australier war in Asien und fand es toll, daß man dort den Leuten beim Zubereiten von Woks zusehen kann. Sie haben das Konzept hier in Canberra als Familie gestartet und inzwischen sind es schon 10 Lokale. Wir waren heute bei einem und das Essen ist wirklich gut (und nicht so schlimm teuer). Nur Astrid hatte ein wenig Pech: Sie hatte ein Nasi Goreng. Sehr gut gemacht, sie hat nur die 2 Chilischoten beim Text übersehen. Für sie war es zu scharf, also haben wir getauscht und sie bekam meine BBQ Beef Noodles. Sie war sehr happy damit. Als Ausgleich gehen wir da morgen noch einmal hin, damit ich meine Nudeln doch noch bekomme. Ach ja, zwei Dinge dazu: Es gibt auch Gerichte mit 4 Chilischoten neben dem Text (da würde Astrid wohl nach einem Bissen tot umfallen). Und wie bestellt man dort: Beim Tablet. Da zahlt man auch. Daher außer einem Goodbye kaum Interaktion mit Menschen. Seid Covid in Australien, wurde das hier perfektioniert. Bei fast allen Cafés bestellt und zahlt man mit dem Handy. Ein Mensch bringt das bestellte, sonst sieht man keinen mehr. Wenn man fertig ist, geht man einfach.