Auf der SS1 von Genua nach Frankreich – Tag 8

Heute wollten wir Küste pur auch wenn uns bewußt war, daß es viel Fahren für wenig Kilometer werden würde. Der klassische tag, wo der weg das Ziel ist.

Die Nacht war ruhig und wir haben wieder länger als erwartet geschlafen. Daher wie immer: flott aufstehen und ab auf die Straße. Die Fahrt nach unten war wieder spannend und machte munter.

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Wir wollten heute die Küste nicht verlassen, haben aber die Alternative Autobahn immer wieder gesehen. Da haben sie sich mit Brücken echt ausgetobt.

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Genua hat wie fast zu erwarten echt viele Autos und es dauerte eine ziemliche Weile bis wir wirklich an der Küste waren und nicht im Stau steckten. Überraschend ist immer noch die Anzahl an  Mopeds, vorallem wenn sie auf einem Haufen geparkt sind. Beim Fahren gewöhnt man sich daran, daß man links und rechts von Mopeds überholt wird.

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Es war schon leicht zermürbend herumzustauen, aber die Landstraße am Meer ist es wert darauf zu warten. Vielleicht nehmen wir aber nächstes mal die Autobahn durch die Stadt, aber so haben wir wenigstens die Stadt auch ein wenig gesehen.

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Überall sind die Straßen mit Palmen gesäumt, die Städtchen sind direkt am Meer und dazwischen geht es immer wieder hoch hinauf über die Felsen.

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In den Städten wird es zum Teil wieder extrem eng, auch die Landstraße hat so ihre Schmalstellen.

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Leider ist es mit dem Stehenbleiben immer wieder schwierig, es wäre wohl besser die Küste in die andere Richtung zu fahren, da gibt es mehr Haltemöglichkeiten. Auch mit dem Parken bei Supermärkten wird es hier schwerer, denn manche Parkplätze haben Höhenbeschränkungen oder gleich Parkgaragen. Unser Lidl-Einkauf war wieder ein gaaaanz spezielles Parkfeling.

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Das Foto sieht aus, als wären wir mit den Rollern unterwegs. Aber weit gefehlt, das ist die Hauptstraße durch eine Stadt.

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Dafür gibt es immer wieder schöne Stücke ohne Stadt. Eines der allerschönsten haben wir haben mangels Haltemöglichkeit nicht fotographieren können. Also sieht man hier zwar schöne Stellen, aber nicht die allerschönste.

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Auch das ist die Hauptstraße durch eine Stadt. Kein Witz.

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Rund um San Remo gibt es einen Tunnel. Den haben wir auch genommen. Spannend ist dann, daß der Tunnel recht plötzlich endet und man auf einer winzigen Straße endet, wo man sich wieder zur SS1 vorkämpfen muß. Wirkt als wollten sie den Tunnel noch einen Hügel weiter machen, aber es ist ihnen das Geld ausgegangen. Könnte wie bei der seltenen O-Bus-Linie dort sein. Die lief als Ersatz für die Überlandstraßenbahn (man sieht noch die Tunnel) seit 1942. Da sie aber kein Geld für die Renovierung bekommen haben, wurde die Linie 2021 eingestellt und durch normale Dieselbusse ersetzt. Heute sieht man noch Teile der Oberleitung rumhängen. War wohl auch das Geld zum Abbau begrenzt.

Nach einigen Staus (sie sperren bei Bauarbeiten einfach mal eine Fahrbahn und an den Ampeln steht man dann echt lange) waren wir schon nahe der Grenze zu Frankreich.

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An der Grenze haben sie eigentlich kontrolliert, aber wenn sie ein Kennzeichen sehen, wo man mit Deutschsprechenden interagieren müßte, wird man durchgewunken. Dann kam noch das Abenteuer Campingplatz. Denn wir wußten  nicht ob was frei ist und sie waren telephonisch nicht erreichbar. Also auf gut Glück den  Berg rauf. Weil wo sonst würde ein Campingplatz liegen.

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Oben haben wir den Campingplatz natürlich nicht gleich gefunden, denn wer würde den dort suchen, wo steht, Camper fahrt nicht rein. Astrid hat dann doch einen Platz ergattert und ich habe nach zwei mutigen Wendungen auch reingefunden. Auch schön enge Terrassen. Dafür ist die Aussicht genial.

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Mit den Rollern sind wir noch ins Dorf gefahren. Alles in Steinbau und echt hübsch. Die Kirche kann sich offenbar keine Statuen leisten, hat aber einen guten Maler gefunden.

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Und damit rollerten wir zu unserem Camper zurück, genossen die Aussicht und unsere Gnocchi

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