Der White Sands National Park erstreckt sich mit seinen blendend weißen Gipsdünen, auf denen vereinzelt grüne Sträucher und Yuccapalmen wachsen, unter einem klaren blauen Himmel

White Sands NM

‘Schon wieder?’, könnte man fragen. Und ich würde antworten: ‘Ja, schon wieder.’, denn erstens liegt das NM auf dem Weg quasi zum Mitnehmen und zweitens ist es wirklich irrsinnig schön. Schön hell auch, aber eben echt schön. Weiter ging es dann mal wieder über einen Berg nach Carlsbad. Größere Kartenansicht Wir waren an einem Sonntag in White Sands. Das merkt man sofort, denn viele Leute aus der Umgebung nützen den Sonntag zu einem Tag am Strand (halt ohne Wasser). White Sands hat auch kein Problem mit der Nutzung der Dünen, ganz im Gegenteil es gibt eine riesige Picknickzone mit mehreren

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Nächtlicher Zeltplatz unter einem mächtigen Laubbaum im Schein einer hellen Lampe, links ein dunkles Kuppelzelt auf sattem Gras, rechts ein geparktes Auto und mittig eine schlichte Sitzbank am Holztisch

Es werde Licht

Da es um diese Jahreszeit leider schon sehr früh dunkel wird, ist Strom und Beleuchtung wichtig. Bisher haben wir uns mit einer Halogenstehlampe beholfen. Der Tisch, oder zumindest ein Teil davon, läßt sich damit beleuchten. Nicht wahnsinnig toll aber besser als nix. In Fillmore, UT hatten wir eine nette Lampe, die im Dach des Picknicktisches eingebaut war. Das hat wieder die Begehrlichkeit nach einem besseren Licht geregt. Nun haben wir in einem Walmart endlich eine Fassung, ein Kabel und eine entsprechende Lampe gefunden. Nach ein wenig MacGyver-Basteln mit meinem Micro-Leatherman ist die Sonne in einem russischen Luster aufgegangen: 26W Energiesparlampe

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Die historischen Steinbauten der Gila Cliff Dwellings in New Mexico schmiegen sich aus rötlichen Ziegeln und hellem Putz in eine schattige Felsnische, während im sandigen Vorfeld spärliches Buschwerk und eine einfache Holzstange wachsen

Gila Cliff Dwellings NM

Die überfreundliche Dame des Campingplatzes hat uns eine Scenic Rund-Route vorgeschlagen, die man mit einer kleinen Abänderung sehr gut zu einem Bogen nach Las Cruces abändern konnte. Ursprünglich wollte ich ja zwei Nächte in Silver City bleiben, aber dann wäre der nächste Tag nach Carlsbad sehr lange geworden und White Sands NM wäre zu kurz gekommen. Nun im Nachhinein kann ich meine Entscheidung nur weiterempfehlen, denn die Route bis nach Las Cruces ist sehr sehenswert: Größere Kartenansicht Bevor man auf die eigentliche Scenic Route kommt, durchquert man Palos Altos, ein kleines Dorf, daß durch seinen Originalsaloon und sein altes Opernhaus

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In einem hellen Raum stehen gefüllte Kasten voller Bücher und irdene Gefäße, während gemusterte Decken auf Sitzmöbeln liegen und gerahmte Bilder die weiße Wand zieren

Hubbell Trading Post NHS

Da ich es am Vortag nicht mehr nach Holbrook geschafft hatte, mußte ich an diesem Tag ein wenig weiter fahren als geplant. Trotzdem konnte ich am Abend wieder zum alten Zeitplan aufschließen, Silver City war erreicht (das Loch in der Route ist btw nicht durch beamen entstanden, sondern durch den vergesslichen Christian, der nach dem Einkaufen vergessen hatte seinen GPS-Logger zu starten): Größere Kartenansicht Auch die Hubbell Trading Post liegt auf Indianergebiet. Das wäre eigentlich egal, aber es ist wegen der Öffnungszeiten doch wichtig. Arizona ist der einzige Bundesstaat, der keine Sommerzeit hat. Zu dieser Ausnahme kommt noch die Ausnahme

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Ein vierstöckiger Ständer mit akkurat gefalteten Wrangler-Jeans in Blautönen steht auf einem hellen Holzboden im Gang eines Geschäfts, darüber ein Preisschild mit der Aufschrift 16,50 Dollar und rechts ein Einkaufswagen

Einkaufen in den USA

Immer ist das Geld ein wesentlicher Punkt, wie man sich wo das Leben oder Urlauben leisten kann. Ich sage immer, je länger der Urlaub desto billiger macht es den Urlaub. Der Flug ist schon ein recht großer Anteil und das Leben in den USA ist nicht so teuer wie man glauben mag. Zumindest, wenn man so lebt wie wir. Wir gehen nicht Essen, wir kochen selbst oder nehmen alle Ewigkeiten ein Fastfoodrestaurant (Del Taco, in-n-out, …). Das Einkaufen in den Supermärkten ist nicht nur wegen des günstigen Dollarkurses billiger als in Europa, fast alles ist auch bei 1:1 Umrechnung billiger.

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Der archäologische Nationalpark Canyon de Chelly zeigt im US-Bundesstaat Arizona die historischen Felsbehausungen der Anasazi, die aus rötlichen Ziegeln in eine schmale Felsnische einer gigantischen Sandsteinwand gebaut wurden

Canyon de Chelly NM

Der Plan hat vorgesehen, daß ich an dem Tag bis nach Holbrook hätte fahren sollen. Und wie der geübte Leser am hätte schon erkennen kann, es war einmal mehr nicht so. Ich kam nur bis zum Canyon de Chelly: Größere Kartenansicht Zunächst fährt man eine nette Straße gegen Süden, wo es schnell trockener und wüstiger wird. Trotzdem aber nicht unhübsch: Bei Chinle – der inoffiziellen Hauptstadt der Navajo – zweigt man ab und ist bald im Canyon de Chelly NM. Dieses NM ist etwas Außergewöhnliches, denn es ist ein NM in Zusammenarbeit von NPS und Native Americans. Der ‘Indianeranteil’ hat

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Das Arches National Park im US-Bundesstaat Utah zeigt den imposanten, rötlichen Felsbogen Tunnel Arch mit einer markanten weißen Gesteinsschicht, durch dessen Öffnung der weite Blick auf die karge Wüstenlandschaft und den blauen Himmel fällt

Canyonlands & Arches NPs

Zwei große NPs auf einmal, das hat schon etwas. Natürlich ist ein Tag für zwei so große Parks zu wenig, aber die Highlights kann man sich sehr gut ansehen. Zunächst ging es in den Canyonlands NP (genauer gesagt in einen Teil) und danach in den Arches NP: Größere Kartenansicht Canyonlands NP habe ich bisher nur einmal besichtigt, mit Digicam noch garnicht (glaube ich zumindest). Drum war dieser Besuch quasi ein Neubesuch. Vom Tal geht es einmal einige Meter nach oben:   Danach fährt man eine lange Straße hinein, um in den Island in the Sky District zu kommen. Dabei haben

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Ein braun-graues Wildkaninchen mit leuchtend weißem Blume blickt aufmerksam nach rechts durch hohes, goldgelbes Steppengras im herbstlichen Licht

Schau mal wer da hoppelt

Scheinbar ist das heurige Jahr auch das Jahr der Hoppeltiere. Auf den letzten zwei Campingplätzen mußten wir unsere Plätze mit Hopplern teilen. Die sind zwar wild aber überhaupt nicht scheu. Hier der aus Fillmore: Und hier der aus Moab. Beides Bewohner von Utah aber doch sehr verschieden:

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Das Capitol Reef National Monument in Utah besticht durch rotbraune Sandsteinformationen mit markanten Schichtungen, die steil vor einem klaren blauen Himmel aufragen

Der Capitol Reef NP

Ja ich war erst letztes Jahr dort und hatte so meine Erfahrungen mit dem dortigen Campingplatz. Wenn ich aber schon von Westen nach Moab kommen sollte, warum dann nicht noch einmal beim Capitol Reef NP vorbeischauen? Wer also die Wahl zwischen Interstate und dieser netten Straße hat, wird sich wohl wie ich für einen Rerun entscheiden. Größere Kartenansicht Der Anweg erfolgt ganz ohne Freeways und die Straßen sind durchwegs nett und gut zu fahren. Kann ich also ohne Wenn und Aber empfehlen. Und kaum ein wenig gefahren, schon hat man den ersten Ausblick auf das Reef: Näher dran sieht man

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