Das weite Panorama der Bucht von San Francisco mit der markanten Golden Gate Bridge im Dunst, dem dunklen Felsen von Alcatraz im glitzernden Wasser und dichten Wohngebieten im Vordergrund

Die Golden Gate Bridge und der Berkeley Botanic Garden

Die Nacht auf der Tanzfläche, oder was das Ding auch immer sein sollte (siehe Post über seltsame Campingideen) war zugegebenermaßen gemütlich (weil der Boden sehr eben war). In der Früh wurden wir von strahlendem Sonnenschein geweckt. Wir hatten also Glück, der Nebel war nur einige 100m entfernt auf dem Meer. Das sonnig warme Wetter muß auch der Gopher bemerkt haben, denn er fing vor meinem Auto ungeniert an seine zerstörten Löcher wieder zu reparieren. So kam ich also in den Genuß, den Täter der Verwüstung zu sehen: Das Zusammenpacken und Frühstücken ging schnell vorbei und schon konnten wir auf die

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Ein türkisblaues Iglu-Zelt steht auf einer erhöhten Holzterrasse mit Geländer, die über eine kurze Stiege vom sandigen Boden aus erreichbar ist, umgeben von schattigen Nadelbäumen

Seltsame Campingideen

Manche Campingplätze scheren sich nicht um Zelter, die sind nur an RVs interessiert. Sie bieten zwar Zeltplätze an, aber wo die sind und wie die sind ist mehr als nur zweitrangig. Andere wiederum machen sich echte Sorgen um Zelter. Leider gibt es darunter welche, die wohl noch nie selbst gezeltet haben. In Oregon streut einer eine Strohdecke auf, damit man schön weich liegt. Noch Tage später muß man überall das Stroh rausholen und gehen kann man in der ganzen Umgebung nur extrem vorsichtig, denn das Zeug rutscht gar sehr. Gut gemeint ist eben manchmal das Gegenteil von gut gemacht. Der

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Zwei graue See-Elefanten recken auf einem sandigen Strand ihre Hälse nach oben und rufen mit offenem Maul, während im Hintergrund Schaumkronen ans Ufer rollen und weitere Robben im Sand ruhen

US #1 bis knapp vor San Francisco

Ich bin nun einmal ein Anhänger des Meeres. Daher ist diese Strecke immer wieder, egal wie oft ich sie fahre, ein Highlight. Möglich, daß schon einige den Namen US #1 gehört haben. Darunter darf man sich aber auf keinen Fall eine immer gleich aussehende Straße vorstellen. Bevor ich also zu den Details komme, hier ein paar Ausschnitte nur aus dem einen Tag: Hier ist die #1 ein Freeway: Hier eine winzige Bergstraße: Hier eine normale Küstenstraße: Hier verläuft sie durch den Wald: Und hier wird sie vom Nebel des Grauens gefressen: Wie gesagt, das waren alles Bilder von nur einem

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Die historische Old Mission Santa Barbara zeigt sich mit markanten weiß-rosa Fassaden, roten Ziegeldächern und Doppeltürmen hinter einem moosbewachsenen Brunnbecken mit Seerosen am asphaltierten Vorplatz, während im Hintergrund dunkle Wolken und grüne Berge aufragen

Santa Barbara und noch ein Stück US #1

Der Tag begann sonnig. Das ist für die Küste ungewöhnlich. Aber von sonnigen Dingen läßt man sich gerne überraschen. Ein Blick in den Süden machte dann aber doch besorgt: Wird sich das mit Santa Barbara ausgehen oder herrscht dort gnadenlos der Nebel des Grauens: Wir haben uns aber dann doch für das Risiko entschieden und die Route zeigt, Risiko war schon dabei. In Santa Barbara war es bei der Ankunft mächtig neblig: Größere Kartenansicht Der Weg führte uns zunächst zum botanischen Garten, aber der war tief im Nebel versteckt. Wir hatten gehofft, daß der Nebel am Berg schon weg wäre,

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Ein sanfter Sandstrand verläuft im hellen Gegenlicht des Sonnenscheins am dunklen Meer, während im Hintergrund eine bewaldete Landzunge in das glitzernde Wasser ragt

Abschied von LA und die US #1

Heute sollte es nun wirklich so weit sein: Der Abschied von LA und meinen Freunden mußte sein. Es hätte noch so viel zu sehen und gemeinsam unternehmen gegeben, ich hätte noch viel Zeit dort verbringen können. Wer aber eine große Reise tun will, muß auch Abschied nehmen können; auch wenn es nicht leicht fällt. Offensichtlich hat sich dieser Gedanke bis ins Unterbewußtsein hineingefressen (oder lag es daran, daß ich Tags zuvor bis weit nach Mitternacht geratscht habe?), denn der Tag begann eine Stunde zu spät: Wir haben verschlafen. Die letzten Dinge wurden gepackt und ins Auto verfrachtet und los ging

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Wetter

Routenänderung

Um dem Wetter im Osten mehr Zeit zum Beruhigen zu geben, haben wir unsere Route einmal wie folgt geändert: Größere Kartenansicht Hoffentlich hat das Wetter nicht auch dagegen etwas…

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Ein Hirsch mit großem Geweih schreitet im hellen Sommerlicht durch hohes, trockenes Gras in einer hügeligen Waldlandschaft mit grün bewaldeten Bergen im Hintergrund

Topanga SP

Der nun wirklich letzte Tag in LA vor der Abreise ist angebrochen. Morgen soll es los gehen. Davor ist noch einiges zu tun, trotzdem konnte ich mir die Zeit nehmen um mit meinem Freund im Topanga SP spazieren zu gehen. Der Weg dorthin war bald geschafft, der Anweg der letzten Meter war wieder ein wenig kompliziert, da uns nur eine schriftliche Beschreibung vorlag, keine Koordinaten oder Adresse. Auf der folgenden Karte ist die reine Gehstrecke der zweite Track: Größere Kartenansicht Trotzdem kamen wir ohne gröbere Probleme dort an und los ging es. An der Küste war wieder der Nebel des

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Ein künstlicher Wasserfall stürzt über graue Steinstufen und moosige Felsen in einen kleinen Teich, umgeben von üppigen grünen Blatthorsten und Farnen

Los Angeles Arboretum & Farmers Market

Die heutige Route sieht auf der Karte garnicht so lange aus, ist aber beim durchschnittlichen LA Verkehr doch recht spannend zu fahren: Größere Kartenansicht Zunächst ging es kurz etwas für ein Picknick bei Food4Less einkaufen (die haben wunderbare Fire Hot Hühnerteile) und dann über eine ähnliche Strecke wie gestern nach Norden in den botanischen Garten (Arboretum). Mein TomTom hat uns sehr brav bis zur richtigen Interstate Ausfahrt gebracht, dann jedoch mächtig versagt und uns im Norden mitten in ein Wohngebiet geschickt und verkündet: ‘Sie haben Ihren Zielort erreicht’. Schmecks. Da ich die Anfahrtsbeschreibung auf der Webseite kurz gesehen hatte, ist

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Ein dunkler Schimpanse sitzt auf einer dunklen Steinplatte und blickt nachdenklich auf seine rechte Hand, während im Hintergrund eine raue, graue Betonwand verläuft

Der LA Zoo and Botanical Garden

Wenn man schon einige Tage mehr in LA zubringt, dann sollte man sich diese auch zu Nutzen machen. Also habe ich mir ein LA Programm zurechtgelegt. Natürlich liegt der Schwerpunkt auf Blumen und Tieren (und nicht z.B. auf Kunstsammlungen, die es hier auch gäbe). Den Auftakt dazu macht der LA Zoo. Der Zoo liegt ca. 40mi nördlich von Redondo Beach, sodaß man genug ‘Spaß’ auf Stadtautobahnen haben kann. Morgen fahre ich einen ähnlichen Weg und da versuche ich die Strecke ein wenig zu fotographieren, damit der geschätzte Leser einen Eindruck bekommt, was man hier so alles auf der Straße erleben

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Die dunkle Bronzeskulptur eines Surfers auf einem Surfbrett steht als markante Silhouette im Gegenlicht der untergehenden Sonne. Im Hintergrund glitzert das offene Meer, während eine hölzerne Stiege und ein Geländer den Küstenabschnitt säumen

Hermosa Beach

Eigentlich wollten wir trotz der speziellen Reinigungsarbeiten mit einem Tag Verspätung aufbrechen. Als wir uns den Wetterbericht angesehen haben, mußten wir ein völliges Novum erleben: Es geht schon VOR dem Start los, daß uns das Wetter nicht so fahren läßt wie wir das gerne hätten. Kurzum, ab Denver östliches gibt es Regen von Kanada bis Mexiko/Meer. Und das kann es doch nicht sein! Also werden wir einen völlig neuen Plan entwickeln müssen, wobei das extrem schöne und warme Wetter in Kalifornien dazu führt, daß praktisch alle Campingplätze über das Wochenende ausgebucht sind. Wir haben uns daher entschlossen erst am Sonntag

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