Der Big Bend National Park

Der Tag begann wieder einmal wolkenlos. Es war fast kühl (also um die 22°C). Es zahlte sich doch aus, den Campingplatz im Basin zu nehmen. Da wir das Zelt und unser ganzes Zeugs nicht einpacken mußten, ging es rasch los. Vom Campingplatz geht es gleich steil bergan in Richtung Panther Paß. Von der Straße dorthin hat man einen wunderbaren Ausblick auf das Basin. Der rote Fleck ist unser Campingplatz: Gestern sind wir von Norden in den Park gekommen, morgen werden wir den Westausgang nehmen. Blieb also für den ganzen Besuchstag die südwestliche und südöstliche Sackgasse. Unser Campingplatz liegt ziemlich zentral

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Von Kerrville in den Big Bend National Park

Der Tag begann mit strahlendem Sonnenschein und nach einem kurzen Stop beim örtlichen Walmart ging es auf die Interstate. Die Sheriffs, State Patrols, Polizei und sonstige Jäger waren schon vor San Antonio mühsam, heute aber waren sie giftig. Alle paar Meilen war einer zu sehen und die Opfer mehrten sich. Ich fürchtete schon, daß die heutige Tour lange und mühsam werden würde, aber dann kam die Wende: Das höchste je angeschrieben Speed-Limit: 80! Und los ging es! Auf diese Weise habe ich die Schätzung des Navis um knappe 2 Stunden unterboten; was will man mehr. Und kaum war die Highspeed

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Von Columbus über San Antonio nach Kerrville

Der Tag begann wolkenlos und warm, nur in der Entfernung konnte man ein paar Dunstschwadenreste sehen. Nichts wie rauf auf die Interstate, San Antonio (http://de.wikipedia.org/wiki/San_Antonio) wartete. Auf dem Weg dorthin, haben wir an einer Tankstelle Halt gemacht, da ein Store interessante Werbung gemacht hat: Ein Buc-Ee’s (http://www.bucees.com/). So viele texanische Souveniers auf einmal und dann eine eigene Theke mit extrem vielen Jerkies (http://de.wikipedia.org/wiki/Beef_Jerky) und Fleischsticks (auch seltene wie Elch, Büffel, … und in vielen Geschmacksrichtungen); ein Traum für den Liebhaber von solchen Dingen. Es gab auch Nüsse in Varianten, die ich noch nie gesehen habe und hot souces. Eine der

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Von Lafayette, LA über das Big Thicket National Preserve nach Columbus, TX

Der Tag begann mit strahlendem Sonnenschein. Das bedeutet in Lousiana, daß es gleich von der Früh weg sehr warm ist. Man beginnt seinen Tag mit 28 Grad und erwartet so um die 35 am Nachmittag. Gestern im Jungle Garden haben wir knappe 40 erreicht (bei wohl an die 100% Luftfeuchtigkeit); das fetzt! Aber man gewöhnt sich irgendwie daran. Bei 25 Grad ist es kühl und bei 23 sucht man nach einem Jäckchen. Ich fürchte mich schon vor zuhause. Aber zurück zum Thema: Wir haben heute unsere Hütte geräumt und sind etwas unentschlossen weggefahren. Eigentlich wolten wir eine swamp-Tour machen, aber

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Tabasco pur

Louisiana ist wohl ein nettes Land. Gleich vorweg, ich hatte mit einem einzigen Tag viel zu wenig Zeit. An so einem Tag kann man sich nur ein Highlight herauspicken und ich habe da an Avery Island (http://www.tabasco.com/tabasco_history/avery_island.cfm#targ) gedacht. Auf der Insel ist die Tabasco Factory (http://www.tabasco.com/main.cfm) und der Jungle Garden (http://en.wikipedia.org/wiki/Jungle_Gardens, http://www.tabasco.com/info_booth/faq/avery_visit.cfm). Da das Wetter bisher am Nachmittag immer gewittrig war, habe ich mit dem Garten angefangen. Gleich nach der Zahlstelle wird man von einem Eichenwald empfangen: Der Garten ist sehr groß und wird daher mit dem Auto besucht. Ein wenig weiter nach dem Eichenwald, fährt man eine Weile an

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Von Milton, FL über New Orleans nach Lafayette, LA

Der Tag begann stark bewölkt, obwohl der Abend gestern wolkenlos war. Ich konnte eine Stunde länger schlafen, da wir wieder auf Zentralzeit sind. Das Packen ging schnell und schon hatte mich die I10 in Richtung Westen wieder. Die Fahrt nach New Orleans ging gut und je näher wir ans Ziel kamen, desto sonniger wurde es. Die Endanfahrt verläuft über meilenlange Brücken und es rumpelt gar heftig. Sie bauen aber schon neue Brücken. Meilenlang sieht man die Träger aus dem Wasser ragen. In New Orleans sind dann plötzlich die dunklen Wolken aufgezogen. Wie wir gerade im Parkhaus einen Platz gesucht haben,

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Von Clearwater nach Milton, FL

Heute war ein Fahrttag. Sowas mag ich weniger, aber bei dem aktuellen Wetter auch nicht so viel verloren. Der Tag hat mit leichtem Regen begonnen. Nach einem schnellen Frühstück konnte ich das Zelt halbwegs trocken einpacken und los ging es auf die Interstate. Dank Navi kam ich auf zwar lauschiger aber schneller Strecke auf die Interstate, wo ich heute so ca. 470mi zu bewältigen hatte. Da war nicht viel Zeit für Attraktionen, aber es wäre heute auch nicht so toll gewesen. Auf wolkige Abschnitte folgten weltuntergangsartige Gewitter, die von purem Sonnenschein abgewechselt wurden. Wenn man in so einem sonnigen Abschnitt

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Fidel hat gewonnen

Fidel Castro (http://de.wikipedia.org/wiki/Fidel_Castro) war (ist?) das große Feindbild der USA und die USA wollten ihn besiegen. War wohl nix, ganz im Gegenteil, Florida ist an Kuba gegangen. Wie ich mir das zu behaupten traue? Ganz einfach ich war da. In Florida. Klar war ich schon mehrmals hier, aber seit 2003 (meinem letzten Florida Urlaub) hat sich scheinbar noch einiges geändert. Die Frage aktuell sollte nicht lauten, sprechen sie Spanish (das steht ohnehin bei allen Info-Boxen), sondern eher: ‚Sprechen Sie Englisch‘. Da bin ich mir nämlich nicht mehr so sicher. Ich habe in allen Supermärkten keine einzige Kassieren gefunden, die nicht

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Die Everglades und der Weg nach Clearwater

Der Tag begann mit einem Gewitter. Der Campingplatz war ziemlich überflutet, aber die Sonne, die kurz darauf raus kam, hat das Zelt wieder getrocknet. Zum Airboat (http://www.coopertownairboats.com/) waren es nicht einmal 20 Minuten und wir hatten Glück: gleich nach unserem Eintreffen wurde die erste Tour gestartet. Zunächst geht es über das weite Grasland, wo man den Aktionteil mit flotter Fahrt und Kurven erlebt. Überraschender Weise war dort auch ein Aligator zu sehen: Die Everglades (http://www.nps.gov/ever/) sind kein Sumpf, sondern ein sehr breiter und sehr seichter Fluß, der mit Gras zugewachsen ist. Sieht mittendrinn ungefähr so aus: Sumpflilien (http://en.wikipedia.org/wiki/Swamp_Lily) schauen hie

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Von West Palm Beach nach Miami und der Miami Metro Zoo

Gute 2 Stunden habe ich von West Palm Beach nach Miami gebraucht. Miami ist wohl nun sicher mein südlichster Punkt und wahrscheinlich auch der am weitesten von LA gelegene Punkt: 2801mi auf der Straße sind es laut Navi. Ich habe dafür 2 Wochen Zeit, dann ist mein Urlaub zu Ende. In Miami hat mich beim Aussteigen dann fast der Schlag getroffen: 34 Grad und sicher über 90% Luftfeuchtigkeit. Aber strahlender Sonnenschein. Die Sonne hat auf der Haut gebrannt, tropischer kann es nicht sein. Daher versteht sich das Speedlimitschild im Zoo wohl auch für Fußgänger: Dementsprechend gemütlich haben es die Tiere

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