Das markante, gelbe Leuchtschild von Tito's Tacos ragt vor einem parkplatzähnlichen Areal mit abgestellten Autos auf, während am Gehsteig schlanke Nadelbäume und im Hintergrund Strommasten unter einem dämmernden Himmel stehen

Die Zeit in LA

Die wenigen Tage in LA sind so sehr an uns vorbeigeflogen, daß es fast schwer zu erklären ist, was man in so langer Zeit macht. Zunächst verbringt man viel Zeit mit den Freunden, redet über die Reise und was sich so in letzter Zeit ereignet hat. Man packt viel herum, denn es ist unglaublich was sich in ein paar Wochen in einem Auto ansammeln kann. Die Sachen, die in LA bleiben und die, die nach Wien kommen, müssen getrennt, verpackt und zum Teil gewaschen werden. Das Zelt wird wohl doch noch ein allerletztes mal auf die Runde gehen und wurde

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Wetter

Winter in Österreich

Da ich ja nun schon sehr bald aus dem Wetterparadies LA verschwinden muß (und dazu wieder einmal extrem wenig Lust habe), habe ich mich ein wenig mit dem Wetter in Großkrut beschäftigt (da steht meine Wetterstation). Die Temperaturkurven sind nicht sehr erbaulich, ich glaube da schon fest an den Winter: Aber vieleicht bringe ich ja den Herbst zurück, denn die letzten Tage sehen schon wieder besser aus (wenngleich nur aus der Sicht des Österreichers, ich kann mir solche Temperaturen nur im schlimmsten Alptraum vorstellen). Die aktuellen Temperaturen von LA traue ich mir garnicht zu erwähnen, aber sie sind so ähnlich

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Strahlende Laubbäume in leuchtendem Goldgelb und Kupfer stehen im herbstlichen Blätterkleid neben dunkelgrünen Nadelbäumen auf einem geschotterten Gehsteig vor einem tiefblauen See unter klarem Himmel

Big Bear Lake

Was für ein trauriger Tag: das Wetter war schön und eigentlich hat alles gepaßt, aber es war der Tag des Endes der Rundreise. Noch einmal ging es von Needles über den schon zur Tradition gewordenen Big Bear Lake zurück nach LA: Größere Kartenansicht Die I40 von Needles nach Barstow zählt für wahr nicht zu den spannendsten Erlebnissen, die man sich vorstellen kann. Es geht durch die Mohave Wüste. Und die ist ziemlich wüst: Die Abzweigung in Barstow ist auch kein besonderes Highlight. Ich wollte noch ein wenig Nachtanken, aber das ist gar nicht einmal so leicht: Kaum von der Interstate

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Im Organ Pipe Cactus National Monument ragen grüne Orgelkakteen und spärliches Gestrüpp vor sandigem Boden unter klarem, blauem Himmel auf

Organ Pipe NM – Teil 2

Nach einer unglaublichen Nacht in der Einsamkeit der Wüste ging es zum letzten Campingplatz dieser Runde in Needles. Das liegt schon wieder in Kalifornien: Größere Kartenansicht Der Tag brach an und es war vollkommen still. Kein Auto, keine anderen Menschen (der andere Camper ist vor Sonnenaufgang mit dem Auto verschwunden) einfach nur Natur und Stille unterbrochen vom Wispern des Windes in den Kakteen und dem Zwitschern der Vögel. Das Frühstück in der Sonne war angenehm, denn durch die Kältewelle im Westen hatte es auch nur wenige Meilen von Mexiko sehr angenehme Temperaturen. Im Sommer wird man sicher gegrillt! Weil es

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Im Organ Pipe Cactus National Monument ragen grüne Kaktuspflanzen, darunter markante Saguaros, vor einer gewaltigen, von der abendlichen Sonne feuerrot angestrahlten Bergwand auf

Kitt Peak Observatory & Organ Pipe NM

Obwohl es einer der letzten Tage meiner Rundfahrt war, war es auch einer der besichtigungsreichsten Tage. Nach einer kurzen Anfahrt ging es zum Kitt Peak Observatory und dann noch ins Organ Pipe NM. Herz was willst Du mehr: Größere Kartenansicht Die Interstate 19 von Tucson nach Mexiko ist eine lustige Ausnahme in den USA. Weil es zur Bauzeit in war auf das metrische System zu setzen, wurde dieses kurze Autobahnstück metrisch ausgeschildert. Es gibt also alle paar Kilometer Kilometerschilder und die Ausfahrten sind nach Kilometern nummeriert. Die Geschwindigkeitsbegrenzung ist natürlich in Meilen/Stunde angeschrieben und es fehlt den USlern selbst eine

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Eine rechteckige, zweisprachige Warntafel mit der Aufschrift „BEWARE CUIDADO“ und einer stilisierten Schlange steht auf einer dünnen Metallstange vor einer kargen Wüstenlandschaft mit Yucca-Palmen und einem Rastplatz

Raststätten

Raststätten in den USA sind sehr verschieden und sind besonders bundesstaatenabhängig. Texas ist zum Beispiel ein Extrem, denn da gibt es praktisch keine Raststätten. Man findet Picknickplätze (Tische aber kein Klo) oder Parkplätze (nur Mistkübel) aber kaum Raststätten. Wer also in Texas auf den Topf muß, kann zum Teil hunderte Meilen warten. Auch der Zustand ist sehr verschieden. Die wenigen echten Raststätten in Texas sind i.a. sehr gut, sogar WLan ist gratis verfügbar (nur geht es meistens nicht). New Mexico hat recht viele Raststätten (jedenfalls unter 100 Meilen Abstand) und die sind auch noch hübsch und ansehnlich. Nur gefallen mir

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Die massiven, rötlich braunen Felsnadeln der Chiricahua National Monument ragen im strahlenden Sonnenschein gen Himmel, eingerahmt von sattem Grün und Sträuchern im Vordergrund vor tiefblauem Firmament

Chiricahua NM

Das Wetter war genial: Strahlender Sonnenschein weckte uns, die Temperaturen waren schon in der Früh angenehm. Nur schwer konnten wir uns von Las Cruces trennen, aber es gab ein schönes Hightlight des Tages, das wir uns einen Tag zuvor ‘herausgefahren’ hatten: Das Chiracahua NM. Größere Kartenansicht Bei der Fahrt von West nach Ost war ich recht begeistert von der ‘anderen, grünen Seite’ New Mexicos. Desto ernüchternder war daher die Fahrt auf der I10 nach Westen. Nur verdorrtes Gras: Die ‘paar’ Meilen bis nach Arizona waren bald geschafft und damit wechselten wir auf den kleinen Highway zum NM. Die Wettervorhersage hat

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Massive graue Betonpfeiler und wuchtige Träger einer mehrspurigen Autobahn führen über eine tiefergelegte Fahrbahn, auf der ein heller PKW in Richtung einer Unterführung fährt

Von San Antonio nach Las Cruces oder ein Streckenrekord ist gebrochen

Der heutige Tag war als Fahrtag geplant, aber durch das unglaublich hohe Limit von 80mi/h ging es flotter voran als befürchtet. Darum habe ich dran gehängt und nach 610mi (=982km) Las Cruces erreicht: Größere Kartenansicht Schon die ersten Meilen waren spannend, denn die Autobahn war wegen Bauarbeiten gesperrt und ich durfte mich auf kleinen Gässchen bis zur nächsten Auffahrt durchkämpfen. Dann habe ich ein neues Verkehrskonzept in San Antonio kennengelernt: Man kann zwischen Upper und Lower Level wählen und das ist ernst gemeint: Je nach dem welches Level man wählt hat man verschiedene Abzweigungen. Das Level kann man btw nicht

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Eine hellgrüne, stark gefurchte Frucht liegt auf einem braunen Holzbrett und wirft einen dunklen Schatten nach links

Camperselektion

Auf einem Campingplatz übernachten kann jeder, das ist ja wohl keine Herausforderung. Um also eine Camperselektion durchführen zu können, muß da schon mehr sein. Man kann Camper z.B. in einen Nationalpark schicken um dort zu Campen. Dort könnten Sie von Bären gefressen werden (Yosemite), von Schlangen gebissen oder von Skorpionen gestochen werden (Organ Pipe & Death Valley) oder über Klippen stürzen (Colorado NM). Was macht man aber als privater Campingplatz, dem nicht so viel Natur zur Verfügung steht? Wenn man z.B. in einer Stadt wie San Antonio seine Heimat hat. Na man pflanzt z.B. Bäume mit sehr seltsamen Früchten. Durchmesser

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Das markante, gläserne Gewächshaus des Botanischen Gartens von San Antonio erhebt sich hinter üppiger tropischer Vegetation und Palmen über einem ruhigen Teich, in dem sich eine rote Stahlplastik spiegelt

San Antonio Botanical Garden

Nach so viel Fahren wieder ein Tag der Erholung mit kurzem Anweg und ohne Notwendigkeit des Zeltab/aufbaus. Einfach ein gemütlicher Tag im San Antonio Botanical Garden: Größere Kartenansicht Der Weg dorthin ist in wenigen Meilen geschafft. Wenn nicht ein Auto auf der Autobahn auf dem Dach gelegen hätte (und die vielen Rettungsleute haben nichts Gutes vermuten lassen), wäre die Anfahrt nicht einmal erwähnenswert gewesen. Wir konnten den Unfall aber gerade noch auf der Autobahnbegleitstraße (das ist in Texas recht üblich) umfahren und sind somit nicht im Stau gestanden. Die letzten Meter bis zum botanischen Garten waren noch spannend, denn obwohl

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