Der Crescent City Connection in New Orleans spannt sich als steile, mehrspurige Brücke über den grauen Himmel, während dichte Fahrzeuge die Fahrbahn befahren und am linken Rand eine bunte Werbetafel thront

Blue Elbow Swamp & Buc Ees

Die Strecke von Louisiana nach San Antonio mitten in Texas ist nicht kurz. Daher bleibt nur wenig Spielraum für Besichtigungen. Zwei Highlights gab es dann aber doch: Ein kleines Sumpfgebiet an der Grenze zwischen Louisiana und Texas und Buc Ee’s: Größere Kartenansicht Zunächst ging es auf wieder trockener Straße auf der Interstate in den Westen. Bei Lake Charles ist immer noch die stinkende Chemieindustrie am Werken und die Brücke ist immer noch eine Überraschung wert: Wo sieht man sonst mitten in der Ebene so einen künstlichen Berg mit so einer heftigen Steigung: Nach einer anderen Brücke (und damit der Grenze)

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Eine blau-weiße Blisterverpackung des Lockmittels „Code Blue Whitetail Doe Urine“ mit einer braunen Flasche und einem schwarzen Zerstäuber auf weißem Grund

Noch kranker als ‘Worm Blower’

Ich habe einmal im Walmart die Worm Blower Flüssigkeit gesehen und in meinem Blog vorgestellt. Eine Flüssigkeit, die jeden Wurm an der Angel anschwellen läßt und so den Fisch noch mehr anzieht. Ich habe das damals für das sinnloseste Zeugs überhaupt gehalten. Bis heute. Wieder bei Walmart, dieses mal in der Jagdabteilung: Da kann man in ebensolchen kleinen Fläschchen etwas kaufen, daß ich einmal mehr nicht fassen kann: Reh-Lulu. Auch die Werbeaufschrift quasi direkt vom Reh in die Flasche begeistert mich jetzt voll. Amazon hatte so etwas scheinbar auch einmal im Programm, denn die haben folgende Produktbeschreibung online: Trail’s End

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Das dreigeschoßige Gebäude der Pontalba Buildings in New Orleans besticht durch rote Ziegel, gusseiserne Balkone mit üppigem Grün und ein Arkadengeschoss am Gehsteig, vor dem Passanten auf dem Pflaster flanieren

French Quarter, New Orleans

Die Strecke ist i.a. wenig variabel, da in fahrbarer Distanz wenig andere Campingmöglichkeiten vorhanden sind. Bei Schönwetter wollen wir einmal die Küstenstraße probieren, aber Schönwetter war wie häufig in der Gegend nicht angesagt. Daher ging es mit einem Zwischenstopp in New Orleans nach Scott: Größere Kartenansicht Nach dem sonnigen späten Nachmittag konnten wir einen sehr schönen trockenen Abend im Freien verbringen. In der Nacht sind dann aber einige ziemlich heftige Gewitter drüber gezogen. Zum Glück gab es aber zum Frühstück wieder Sonne. Das Zelt konnte so flott trocknen: Die weitere Fahrt war irgendwie eine Kneippkur. Es war zwar nicht warm

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Der historische Pensacola Lighthouse in Florida ragt mit seinem schwarz-weißen Turmschaft hinter einem weißen Lattenzaun auf, umgeben von sattem Grün und einem wolkenverhangenen Himmel

National Naval Aviation Museum & Fort Barrancas

Die gute Nachricht zuerst: Es hat auch in der Früh nicht geregnet. Die weniger gute: Es war bewölkt und die Wolken waren sehr dicht über dem Boden. Manche Handysender waren oben schon in den Wolken. Das waren keine so gute Voraussetzungen für St. Marks und wir sind daher gleich nach Pensacola gefahren. Das war auch die absolut richtige Entscheidung, wie sich am Nachmittag gezeigt hat: Größere Kartenansicht In Pensacola angekommen haben wir das Zelt aufgestellt und sind danach in das National Naval Aviation Museum gefahren, das sich nur wenige Meilen neben dem Campingplatz befindet. Das Museum rühmt sich eines der

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Blick über eine breite Asphaltstraße mit mehreren Fahrbahnen und begleitendem Grünstreifen, gesäumt von Holzmasten, unter einem weiten, hellblauen Himmel mit markanten weißen Haufenwolken

Einmal Turnpike fahren

Irgendwann mußte es ja einmal so weit sein: Ich mußte quasi das Paradies verlassen und damit Miami. Uns wäre noch einiges an Dingen eingefallen, aber ich muß nach LA zurück. Da hilft nix. Zusammenfassend muß gesagt werden: ICH KOMME SICHER WIEDER! So schönes Wetter hatten wir auch noch nie, das schlimmste waren ein paar Wolken und eine nießende Wolke. Gewitter haben wir nur an den ersten zwei Abenden weit entfernt gesehen. Es war so warm wie noch nie (28°C Tiefstwert, 35°C Höcstwert). Was will man mehr? Nächstes mal soll es wieder auf die Keys gehen. Ich habe einen Statepark mit

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Ein leuchtend purpurblauer Fisch schwimmt im trüben Wasser vor dichten, goldgelben Algen und einem sandigen Grund mit kleinen Steinen

John Pennekamp SP

Die Rückfahrt sollte noch anstrengend werden, also wurde die Idee geboren, den letzten Tag mit Baden und Erholen zu verbringen. Es war zwar Sonntag (und damit kamen wohl auch andere auf diese Idee), aber wir versuchten es mit einem nahe gelegenen State Park, dem John Pennekamp SP: Größere Kartenansicht Der John Pennekamp State Park selbst ist nicht besonders groß oder aufregend, besonders ist das dazugehörige Korallenriff. Daher kann man auch aus dem Statepark Bootsausflüge verschiedenster Art unternehmen. Zunächst sind wir aber an einen der Beaches gefahren. Dort ist es trotz des Sonntages nett und ruhig (die Stockerl gehören uns): Auch

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Ein braun-gelb gefleckter Laubfrosch sitzt auf der rauen, flechtenbesetzten Borke eines Baumstamms und blickt aufmerksam nach rechts vorne

Haustiere eines Zelters

Die Haustiere eines Zelters sind doch sehr ortsabhängig (von herumlaufenden Hunden und Katzen einmal abgesehen). Waren es im Westen vorwiegend Jack Rabbits ist es in Florida ein wenig anders. Am Okeechobee Lake waren es dann schon Ibisse in rauhen Mengen: Hier in Miami sind die Kröten in großer Anzahl bekannt. Auf dem Weg zum Pool stehen und springen sie Spalier. Das ist eben normal. Heute Abend jedoch, raschelte es dauernd hinter dem Auto. Jedes mal schaue ich nach und nie sehe ich etwas. Bis ich einmal auf den nahen Baum schaue und siehe da, da gibt es noch andere Hüpfer.

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Ein einzelner Mangrovenbaum mit markantem Stelzwurzelwerk ragt aus flachem, von Sonnenlicht glitzerndem Wasser, während im grün belaubten Geäst mehrere dunkle Vögel rasten

Everglades NP

Ich geb’s gleich zu: Ich mag den Everglades NP sehr. Daher war es eigentlich keine Frage, ob ich auch dieses Jahr wieder hinfahren soll, denn es gibt eigentlich nur Gründe die dafür sprechen: Er ist ‘gleich um’s Eck’ vom Campingplatz Er ist mit der Jahreskarte gratis Ich bin gerne dort Also nicht lange gefackelt, hingefahren! Größere Kartenansicht Ich höre immer wieder, wie schrecklich doch der Besuch im Everglades NP war. Es wäre heiß und schwül gewesen und man hätte sich die dicksten Sachen anziehen müssen, um nicht in Sekundenbruchteilen von Gelsen ausgesaugt zu werden. Ich war ja nun schon öfter

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Getränke

Ice Cold Coke

Heute im botanischen Garten habe ich einen Coke Automaten gefunden, der das mit dem ice cold Coke zu ernst nimmt: Auf den Automaten wird immer angezeigt wie kalt das Cola sein wird, das man bekommt. Der Automat hat 27°F behauptet (= -2.8°C). Da war ich zu feige zu schauen ob das stimmt, aber normal ist das wohl nicht. BTW, da man doch immer auf der Gesundheitswelle mitschwimmen will, finde ich in letzter Zeit in den diversen öffentlichen Plätzen keine Automaten mehr, die Werbung für Cola, Sprite oder Sierra Mist machen. Werbung (= Automatenaufdruck) wird nur für die Wassermarke gemacht. Im

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Ein ruhiger, von satten Palmen und dichtem Grün gesäumter Teich zeigt im spiegelnden Wasser den blauen Himmel mit lichten Wolken, während am Ufer üppige Sumpfpflanzen gedeihen

Fairchild Tropical Gardens

Auch in diesem Garten war ich erst ein einziges mal und das ist schon lange her (da hatte ich noch eine analoge Kamera!). Das Wetter war einmal mehr traumhaft, also nichts wie in den Fairchild Tropical Garden. Völlig überraschend konnte sich mein TomTom von der US 1 trennen und wir sind auf netten Wegen ganz ohne Stau hin und wieder zurück gekommen. Größere Kartenansicht Fairchild Tropical Gardens ist einmal mehr das Ergebnis eines Hobbies gepaart mit viel Geld. Ein Botaniker ist sein ganzes Leben lang durch die Weltgeschichte gereist, um im Auftrag der US Regierung Pflanzen zu finden, die für

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